Zentralverband des
Deutschen Handwerks
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19.05.2022

EU-Kommission veröffentlicht Frühjahrsprognose

Am 16. Mai hat die EU-Kommission ihre volkswirtschaftliche Frühjahrsprognose veröffentlicht.

Die Zahlen sind mit großer Vorsicht zu genießen, da weiterhin überdurchschnittlich hohe Unsicherheiten bestehen.

In der EU sorgen weitere Lockerungen der Pandemiemaßnahmen kombiniert mit weitreichenden wachstumsfördernden Maßnahmen und einem starken Arbeitsmarkt für insgesamt positive – wenn auch stark geschwächte – Wachstumserwartungen für die nächsten Jahre. Größter Wachstumsdämpfer ist und bleibt auf absehbare Zeit die Preisentwicklung bei Energie und Rohstoffen.

In Deutschland wurde die wirtschaftliche Erholung besonders abrupt von der Energie- und Rohstoffpreisexplosion unterbrochen. Die Kommission erwartet eine Inflation (HICP) von 6,5 Prozent für 2022. Globale Lieferkettenprobleme sorgen weiterhin für hohe Auftragsstaus und stockende Unternehmensinvestitionen. Eine sehr niedrige Arbeitslosenquote von 2,9 Prozent (März 2022) und sprudelnde Steuereinnahmen führen dazu, dass Staatsdefizit und Staatsschulden trotz hoher öffentlicher Investitionen in Energie und Rüstung sinken. Für 2022 und 2023 erwartet die Kommission ein BIP-Wachstum von 1,6 und 2,4 Prozent.

Zur Frühjahrsprognose der EU-Kommission

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