Zentralverband des
Deutschen Handwerks
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17.02.2022

EU-Kommission legt Winterprognose vor

Am 10. Februar hat die EU-Kommission ihre volkswirtschaftliche Winterprognose veröffentlicht.

Es handelt sich um eine kürzere Zwischenprognose. Die vollständigen Wirtschaftsprognosen werden meist Anfang Mai und Anfang November veröffentlicht.

Danach wuchs die europäische Wirtschaft besonders im dritten Quartal 2021 stärker als erwartet, v.a. aufgrund des hohen privaten Konsums. So konnte zu dem Zeitpunkt das wirtschaftliche Vorkrisenniveau in der EU übertroffen werden. Im vierten Quartal führten jedoch neue Coronabeschränkungen, bestehende Lieferengpässen und steigende Energiekosten dazu, dass das Momentum nicht gehalten werden konnte.

In Deutschland stieg die Wirtschaftsleistung 2021 mäßig um 2,8 Prozent. Während steigender privater Konsum das Wachstum beförderte, wurde es weiterhin von Lieferengpässen, niedrigeren Exporten, hohen Energiepreisen und geringen Investitionen gedämpft. Auch der Arbeitsmarkt erholte sich im Laufe von 2021 nur relativ langsam. Mit einem erwarteten Wirtschaftswachstum von 3,6 Prozent in 2022 würde Deutschland noch in diesem Jahr das Vorkrisenniveau überwinden. Diese von vollen Auftragsbüchern und einer günstigen Pandemieentwicklung getriebene Erholung dürfte ab dem 2. Quartal einsetzen.

Die volkswirtschaftliche Winterprognose der EU-Kommission finden Sie hier.

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