Zentralverband des
Deutschen Handwerks
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02.02.2022

EU-Kommission legt Normungsstrategie vor

Die EU-Kommission hat am 2. Februar ihren Vorschlag für eine Normungsstrategie vorgelegt.

Aus Handwerkssicht ist es zu begrüßen, dass die EU dem Thema Normung mehr Gewicht geben will. Standards können es Handwerksbetrieben leichter machen, ihre Produkte auf dem EU-Binnenmarkt und weltweit zu verkaufen. Anderseits können für KMU nachteilig formulierte Normen dazu führen, dass sie ihre Produkte mit unverhältnismäßigem Aufwand anpassen müssen, um diese marktfähig zu halten.

Um Normen möglichst praxisgerecht auszugestalten ist es wichtig, Expertinnen und Experten aus dem Handwerk an der Normensetzung zu beteiligen. Es ist daher positiv, dass sich die EU-Kommission ausdrücklich zum partizipativen Prinzip der europäischen Normung bekennt: Normen müssen weiterhin selbstständig von der Wirtschaft unter Beteiligung von KMU-Vertretern erarbeitet werden.

Der Normungsprozess gerade auf europäischer Ebene darf nicht zum politischen Spielball werden. Der Grundsatz ,Normen von der Wirtschaft für die Wirtschaft‘ muss weiterhin gelten.

Die vollständige Pressemitteilung zur EU-Normungsstrategie finden Sie hier.

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