Zentralverband des
Deutschen Handwerks
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08.09.2022

EU-Energieminister beraten über niedrigere Energiepreise

Am 9. September treffen sich die EU-Energieminister in Brüssel zu einem Austausch darüber, mit welchen Sofortmaßnahmen die hohen Energiepreise abgefedert werden können und wie gut die Mitgliedstaaten auf den kommenden Winter vorbereitet sind.

Im Rahmen einer ersten Diskussionsrunde soll es darum gehen, welche Notfallmaßnahmen dazu beitragen können, die derzeit hohen Energiepreise abzufedern. Im Anschluss daran sollen die Energieminister über den Vorbereitungsstand ihres jeweiligen Landes für den kommenden Winter berichten. Im Vorfeld des Energierats hat die die EU-Kommission einen Verordnungsvorschlag zum Strompreisanstieg vorgelegt. Danach sollen die Mitgliedstaaten monatlich 10 Prozent Strom einsparen, der Preis für eine Megawattstunde soll für bestimmte Produzenten auf 200 € begrenzt werden (v.a. Erneuerbare Energien) und Produzenten fossiler Brennstoffe sollen einen Krisen-Solidaritätsbeitrag leisten. Sowohl Preisdeckel als auch Solidaritätsbeitrag würden durch die Mitgliedstaaten eingenommen und anschließend an Unternehmen und Verbraucher umverteilt.         

Das Handwerk fordert, dass Energie gerade für die kleinen und mittelgroßen Betriebe bezahlbar bleiben muss. Die Energieminister müssen angesichts der zunehmend existenzbedrohenden Entwicklung der Energiepreise Lösungen suchen, ohne dass der Preismechanismus aufgehoben wird. 

Die ZDH-Pressemitteilung dazu finden Sie hier.    

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