Zentralverband des
Deutschen Handwerks
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27.01.2022

Corona: Rat nimmt Empfehlung zu Reisen in der EU an

Auf dem allgemeinen Europäischen Rat ist am 25. Januar die Reiseempfehlung der EU-Kommission angenommen worden.

Änderungen gegenüber den Empfehlungen von 2020/2021:

  • Maßnahmen sollen sich auf die individuelle Situation von Personen und nicht mehr auf die Herkunftsregion stützten, mit Ausnahme von Hochinzidenzgebieten. Der Corona-Status eines Reisenden (geimpft, getestet oder genesen), wie er durch eine gültige digitale Corona-Bescheinigung der EU nachgewiesen wird, sollte das entscheidende Kriterium sein.
  • Reisende, die im Besitz einer gültigen digitalen EU-Corona-Bescheinigung sind, sollten keinen zusätzlichen Beschränkungen der Freizügigkeit unterworfen werden.

Von Personen, die nicht im Besitz einer digitalen Corona-Bescheinigung der EU sind, kann verlangt werden, dass sie sich vor oder spätestens 24 Stunden nach ihrer Ankunft einem Test unterziehen. Reisende mit einer wesentlichen Funktion oder Notwendigkeit, Grenzgänger und Kinder unter 12 Jahren sollten von dieser Anforderung ausgenommen werden.

Als Reaktion auf das Auftauchen einer neuen Variante kann ein Mitgliedstaat zunächst Beschränkungen verhängen, die dann im Kreis der anderen Mitgliedstaaten auf der Grundlage von Erkenntnissen von ECDC, dem Europäischen Zentrum für die Prävention und die Kontrolle von Krankheiten, koordiniert werden.

Die Ratsempfehlung ist kein rechtsverbindliches Instrument. Die Behörden der Mitgliedstaaten bleiben dafür verantwortlich, den Inhalt der Empfehlung umzusetzen.

 

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