Neue KMU-Definition der EU-Kommission

Kleine und mittlere Unternehmen (KMU) werden mit Wirkung zum 01.01.2005 EU-weit neu definiert (Abl. Der EU L 124/36 vom 20/05.2003). Die neue Regelung ist gekennzeichnet durch die Erhöhung der KMU-Schwellenwerte sowie die Einführung einer Kategorie "Kleinstunternehmen".  

"Kleinstunternehmen"Weniger als 10 Beschäftigte und
Jahresbilanzsumme von höchstens € 2 Mio.
oder Jahresumsatz von höchstens € 2 Mio. 
"Kleinunternehmen"Weniger als 50 Beschäftigte und
Jahresbilanzsumme von höchstens € 10 Mio.
oder Jahresumsatz von höchstens € 10 Mio.
"Mittlere Unternehmen"Weniger als 250 Beschäftigte und
Jahresbilanzsumme von höchstens € 43 Mio.
oder Jahresumsatz von höchstens € 50 Mio.

Neben dieser für die meisten Förderprogramme angewandten EU-Definition kleiner und mittlerer Unternehmen ist in Deutschland eine weiter gefasste Definition des Mittelstandes gebräuchlich. Demnach gelten als Betriebe mit bis zu 499 Beschäftigten und mit bis zu 50 Mio. EUR Jahresumsatz als kleine und mittlere Unternehmen. Die detaillierte Unterscheidung finden Sie beim Institut für Mittelstandsforschung Bonn. Auf derselben Seite sind auch Schlüsselzahlen zum deutschen Mittelstand abgebildet.