Gesetzliche Grundlagen

Jede in Deutschland durchgeführte Erhebung der Statistischen Ämter von Bund und Ländern bedarf einer Rechtsgrundlage. Einen laufend aktualisierten Überblick über die Rechtsgrundlagen der einzelnen Statistiken stellt das Statistische Bundesamt auf seinen Internetseiten bereit.

Dort finden sich auch die für das Handwerk einschlägigen Rechtgrundlagen:

  1. Das Handwerksstatistikgesetz, das die Durchführung der vierteljährlichen Handwerksberichterstattung sowie die jährlich durchgeführten Handwerkszählungen regelt.
  2. Das Statistikregistergesetz, das den Aufbau und die Führung einer Statistikregisters (Unternehmensregister) in Deutschland vorschreibt und neben den Finanzbehörden (Umsätze), der Bundesagentur für Arbeit (Beschäftigte) und den IHKen auch die Handwerkskammern (Handwerkseigenschaft) zur Lieferung ihrer Datenbestände für diese Datenbank verpflichtet.
  3. Das Verwaltungsdatenverwendungsgesetz schaftt die Grundlage für die Umstellung der vierteljährlichen Handwerksberichtserstattung von einer aktuellen Unternehmensbefragung hin zur Nutzung der unterjährig in der Verwaltung vorliegenden Daten. Diese Umstellung hat zu einer deutlichen Entlastung der Betriebe von statistischen Auskunftspflichten geführt, ohne dass die Aussagekraft des statistischen Systems gelitten hat.
  4. Das Gesetz zur Änderung des Statistikregistergesetzes, in dem geregelt wird, dass nach der Novellierung der Handwerksordnung die zulassungsfreien Handwerke weiter in die Tests zur Nutzung von Verwaltungsdaten und des Statistikregisters einbezogen und bei einem Erfolg auch ausgewiesen werden können.