23.06.2016

Nationale Regionalpolitik: Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur"

Die Gemeinschaftsaufgabe "Verbesserung der regionalen Wirtschaftsstruktur" (GRW) ist ein wichtiger Förder- und Koordinierungsansatz der Regionalpolitik in Deutschland. Durch das Förderinstrumentarium der GRW soll eine insgesamt möglichst ausgeglichene regionale Wachstumsstruktur in Deutschland erreicht werden, indem das wirtschaftliche Wachstum in Regionen mit Wachstumsrückstand und mit gravierenden strukturellen Anpassungsproblemen angeregt bzw. gestärkt wird. Außerdem wird durch die GRW ein Koordinierungsrahmen für andere raumwirksame Politikbereiche, wie z.B. für den Einsatz der Mittel aus dem Europäischen Fonds für die Regionale Entwicklung (EFRE), gebildet.

 

Länderregelungen zur GRW und ergänzende Programme

 

Landesspezifische Regelungen und Informationen der Bundesländer

 

Zukunft der nationalen Regionalpolitik

 

Der ZDH setzt sich (insbesondere in Hinblick auf das Auslaufen des Solidarpaktes 2019) für eine Weiterführung und Weiterentwicklung der regionalpolitischen Gemeinschaftsaufgaben ein. Nach Ansicht des ZDH sollte die GRW noch stärker auf die Aktivierung regionaler Ressourcen ausgerichtet werden. Die bisherige Orientierung an der Exportbasistheorie ist dementsprechend zu weiterzuentwickeln.

  • ZDH-Kompakt von 2015 zur Zukunft der Gemeinschaftsaufgaben
  • Im Gutachten zur "Zukunft der Regionalen Wirtschaftspolitik" des wissenschaftlichen Beirats des BMWI wird empfohlen, weiterhin Bundesmittel einzusetzen, diese aber zukünftig nach einheitlichen Kriterien der regionalen Strukturschwäche zu verteilen.