Europäische territoriale Zusammenarbeit

Die „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ (ETZ) hat das Ziel, zu einer harmonischen, ausgewogenen und nachhaltigen Entwicklung der Gemeinschaft beizutragen. Vorläufer der ETZ war die Gemeinschaftsinitiative INTERREG der EU-Kommission.

Die Förderung hat drei Ausrichtungen

  • die grenzübergreifende Zusammenarbeit (von Regionen aus mindestens zwei Mitgliedstaaten im Grenzgebiet),
  • die transnationale Zusammenarbeit (von Mitgliedstaaten in großen Räumen, z.B. alle Ostseeanrainer, alle Alpenstaaten, etc.)
  • und die interregionale (EU-weite) Zusammenarbeit.

Das Ziel „Europäische territoriale Zusammenarbeit“ wird auch in der neuen Förderperiode 2014-2020 fortgeführt.

Die Europäische Kommission will entsprechend ihrer Vorschläge vom Oktober 2011 zur Kohäsionspolitik 2014 - 2020 die "Europäische territoriale Zusammenarbeit" stärken und ausbauen. Erstmals gibt es einen eigenen Verordnungsentwurf für die ETZ. Derzeit werden die Verordnungsentwürfe zwischen Rat und Europäischem Parlament verhandelt. Nach Annahme der Verordnungen  haben die Mitgliedstaaten neun Monate Zeit, die Programme der künftigen transnationalen Zusammenarbeit einzureichen.

Das anbei verlinkte Hintergrundpapier zur neuen Strukturfondsperiode 2014 - 2020 zeigt die Perspektiven der transnationalen Zusammenarbeit ab 2014 auf. (Download)

Stellungnahme des ZDH vom Februar 2013 zum Programmteil Interreg IVB ab 2014. (Download)