13.07.2005

Finanzierungsverhältnisse im Handwerk

Ergebnisse der ZDH-Umfrage zu Finanzierungsverhältnissen im Handwerk bei Handwerksbetrieben im 1. Quartal 2001.

Das Handwerk befindet sich inmitten eines tiefgreifenden Umstrukturierungsprozesses. Zunehmende Konkurrenz durch in- und ausländische Anbieter bei insgesamt unzureichender Nachfrage, Veränderungen der arbeitsteiligen ProDas Handwerk befindet sich inmitten eines tiefgreifenden Umstrukturierungsprozesses. Zunehmende Konkurrenz durch in- und ausländische Anbieter bei insgesamt unzureichender Nachfrage, Veränderungen der arbeitsteiligen Prozesse, eine zunehmende Individualisierung der Nachfrage sowie die neuen I&K-Technologien kennzeichnen das veränderte Wettbewerbsumfeld. Mit der Osterweiterung der Europäischen Union wird der Anpassungsdruck weiter wachsen. Vor dem Hintergrund der konjunkturellen Entwicklungen und der strukturellen Herausforderungen ist das Handwerk in besonderem Maße auf eine sichere Finanzierungsbasis und entsprechende Finanzierungsangebote angewiesen, um den Anpassungsdruck bewältigen zu können. zesse, eine zunehmende Individualisierung der Nachfrage sowie die neuen I&K-Technologien kennzeichnen das veränderte Wettbewerbsumfeld. Mit der Osterweiterung der Europäischen Union wird der Anpassungsdruck weiter wachsen. Vor dem Hintergrund der konjunkturellen Entwicklungen und der strukturellen Herausforderungen ist das Handwerk in besonderem Maße auf eine sichere Finanzierungsbasis und entsprechende Finanzierungsangebote angewiesen, um den Anpassungsdruck bewältigen zu können.

Sowohl der Finanzierungsbedarf, als auch die Finanzierungsbedingungen im Handwerk unterliegen allerdings einem grundlegenden Wandel. So haben in der Vergangenheit die schwache Nachfrageentwicklung, starke Verschlechterungen der Zahlungsmoral und steigende Forderungsausfälle zu einer rückläufigen Ertragssituation bei den Handwerksbetrieben geführt. Mit verschlechterten Möglichkeiten zur Eigenfinanzierung steigt der Bedarf an Fremdfinanzierungsmitteln.

Aber auch bei den Finanzierungsangeboten vollziehen sich Veränderungen, die nicht ohne Auswirkungen auf die Handwerkswirtschaft bleiben werden. Der anhaltende Konzentrationsprozess im Bankensektor induziert einen Rückzug der Kreditinstitute aus der Fläche und die Konzentration auf das großvolumige Kredit- und Förderkreditgeschäft. Zudem werden aktuell auf internationaler Ebene Veränderungen der rechtlichen Rahmenbedingungen ("Rating") diskutiert, in deren Folge Verschlechterungen der Kreditfinanzierung in der Zukunft nicht ausgeschlossen werden können.

Vor diesem Hintergrund hat der Zentralverband des Deutschen Handwerks gemeinsam mit 34 Handwerkskammern im Rahmen der Konjunkturumfrage für das erste Quartal 2001 eine Sonderumfrage zu den "Finanzierungsverhältnissen im Handwerk" durchgeführt. Zielsetzung war es herauszufinden, auf welche Finanzierungsinstrumente die Handwerksbetriebe vorrangig zurückgreifen, wie sich die Möglichkeiten zur Fremdfinanzierung in der Vergangenheit verändert haben und welche Hauptprobleme die Finanzierung der Betriebe belasten. An der Umfrage haben sich 12.800 Betriebe aus dem gesamten Bundesgebiet mit knapp 190.000 Beschäftigten beteiligt. Die regionale Repräsentativität ist durch die Beteiligung von 8 ostdeutschen und 26 westdeutschen Handwerkskammerbezirken gewährleistet.