Literaturtipp- IFRS für den Mittelstand

Mit der sog. IAS-Verordnung der EU wurden für kapitalmarktorientierte Mutterunternehmen mit Sitz in der EU die Weichen in Richtung einer Konzernrechnungslegung nach IFRS gestellt. Seit 2005 müssen diese Unternehmen ihren Konzernabschluss unter Beachtung der IFRS aufstellen. Spätestens seit der IAS-Verordnung wird kontrovers diskutiert, ob auch für kleine und mittelständische Unterenhmen neben der zwingend vorzunehmenden HGB-Bilanzierung eine IFRS-Rechnungslegung im Einzel- und/oder Konzernabschluss nutzenstiftend sein kann. 

Diese Fragen werden aus verschiedenen Perspektiven beleuchtet:

  • Vor- und Nachteile einer Rechnungslegung nach IFRS für nicht kapitalmarktorientierte Unternehmen
  • Aktueller Stand der Projekte des IASB unter besonderer Berücksichtigung des NPAE-Projekts
  • Erfahrungsbericht über eine Umstellung der Rechnungslegung von HGB auf IFRS
  • Modernisierung des deutschen Bilanzrechts – Aktuelle Vorhaben des Gesetzgebers
  • IFRS und Steuerbilanz
  • Begleitung der Umstellung des Rechnungswesens auf IFRS durch den Wirtschaftsprüfer

Bibliographie:
Marten, K.-U.; Quick, R.; Ruhnke, K. (Hrsg.): IFRS für den Mittelstand
September 2005
IDW Verlag, Düsseldorf
155 Seiten, Preis: 42,00 Euro
ISBN 3-8021-1173-7