Die Gesundheitshandwerke

Die Gesundheitshandwerke in Deutschland, bestehend aus Augenoptikern, Hörakustikern, Orthopädieschuhmachern, Orthopädietechnikern und Zahntechnikern, versorgen die Bevölkerung mit individuell ausgewählten und angepassten Produkten und Dienstleistungen. Sie zählen überwiegend zu kleinen und mittleren Unternehmen. Deutschlandweit gibt es etwa 26.000 Betriebe der Gesundheitshandwerke, die als Arbeitgeber und Aus- sowie Fortbildungsbetrieb ca. 190.000 Menschen beschäftigen. Gesundheitshandwerker stellen Medizinprodukte handwerklich individuell für die Bedürfnisse der Patienten her und passen diese an (sog. Sonderanfertigungen). Neben der Auswahl und Anpassung des technischen Produktes, zeichnen sich die Gesundheitshandwerke durch einen hohen Dienstleistungsanteil aus.

Positionierung der Gesundheitshandwerke zum Gesetzentwurf des Heil- und Hilfsmittelverordnungsgesetzes

Die Gesundheitshandwerke haben sich zum Gesetzentwurf der Bundesregierung des Heil- und Hilfsmittelverordnungsgesetzes positioniert.

Positionierung der Gesundheitshandwerke zum Gesetzentwurf des Heil- und Hilfsmittelverordnungsgesetzes

Positionierung zum Gesetzentwurf des Heil- und Hilfsmittelverordnungsgesetzes
(PDF)
November 2016: Die Gesundheitshandwerke haben sich zum Gesetzentwurf der Bundesregierung des Heil- und Hilfsmittelverordnungsgesetzes positioniert.


Gesetzentwurf
(PDF)

Das ITB hat den Forschungsbericht über die Gesundheitshandwerke fertiggestellt

Die Publikation stützt sich auf die Befragung von Experten (Unternehmer und Vertreter von Verbänden) aus allen Gesundheitshandwerken und beleuchtet die derzeitige demografische Situation, deren Bedeutung für die Gesundheitshandwerke und geht auf die Rolle anderer gegenwärtiger Wandlungsprozesse und Trends wie die fortschreitende Digitalisierung oder das gestiegene Gesundheitsbewusstsein ein.

Die Untersuchung wurde von den ITB-Mitarbeiterinnen Dana Keller und Anja Baumann im Rahmen des Forschungs- und Arbeitsplans 2014/2015 des DHI erstellt. Der vollständige Titel lautet: Bedeutung der demografischen Entwicklungen für die Gesundheitshandwerke - Chancen, Risiken und Konsequenzen für die Gesundheitshandwerke und Handwerkspolitik.

Forschungsbericht über die Gesundheitshandwerke

Parlamentarischer Abend der Gesundheitshandwerke 2016

Die Gesundheitshandwerke im Dialog mit dem Patientenbeauftragten

Ende April 2016 fand in der Deutschen Parlamentarischen Gesellschaft in Berlin der Parlamentarische Abend der Gesundheitshandwerke statt. Auf dem Spitzentreffen unterstrich Karl-Heinz Schneider, Vize-Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH), dass das Handwerk für Qualität und Dienstleistungsorientierung steht. Der diesjährige Ehrengast war der Beauftragte der Bundesregierung für die Belange der Patientinnen und Patienten sowie der Bevollmächtigte für Pflege, Staatssekretär Karl-Josef Laumann (Bundesministerium für Gesundheit). In der anschließenden Podiumsrunde wurde über die Themen Prävention, E-Health und Hilfsmittelreform diskutiert.

v. l. n. r.: Schneider, Breuer, Truckenbrod, Matthies, Frickel, Lotz, Laumann, Dierolf (Quelle: „ZDH/Agentur Bildschön“)

Bericht Parlamentarischer Abend der Gesundheitshandwerke 2016

Positionspapier 2016

Wie auch im letzten Jahr nutzen die Gesundheitshandwerke ihren Parlamentarischen Abend um das aktuelle Positionspapier vorzustellen. Im Austausch mit Politikern und Vertretern der Selbstverwaltung wurden folgende Themen beraten und diskutiert: 

  1. Präventionspotential der Gesundheitshandwerke nutzen / Screening 55+ 
  2. Qualität der Patientenversorgung sichern 
  3. Präqualifizierungsverfahren sichern 
  4. Informationsparität im Gemeinsamen Bundesausschuss (G-BA) sichern 
  5. Elektronische Gesundheitskarte für das Handwerk sichern 
  6. Meister/in sichern 

 

Das Positionspapier kann nachfolgend heruntergeladen werden.

Positionspapier der Gesundheitshandwerke 2016

Positionspapier GHW 2016
(PDF)
April 2016: Positionspapier der Gesundheitshandwerke


Stellungnahme zum Referentenentwurf des BMJ für ein Gesetz zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen

Das Bundesministerium der Justiz und für Verbraucherschutz (BMJV) hat Anfang Februar 2015 den Referentenentwurf eines Gesetzes zur Bekämpfung von Korruption im Gesundheitswesen vorgelegt (StGB-RefE). Der Gesetzentwurf entspricht allgemein den Vorgaben des Koalitionsvertrags.

Eine Verschärfung der Korruptionsbekämpfung im Gesundheitswesen ist aus Sicht des ZDH und der Gesundheitshandwerke zu begrüßen. Die geplante Schaffung eines Straftatbestands der Bestechlichkeit und Bestechung im Gesund-heitswesen in der vorliegenden Form entspricht grundsätzlich einer seit langem erhobenen zentralen Forderung nach Ausweitung von Anti-Korruptionsregelungen und damit mehr Gerechtigkeit im Gesundheitswesen.

Stellungnahme zum Referentenentwurf des BMJ für ein Gesetz zur Bekämpfungvon Korruption im Gesundheitswesen

ZDH Stellungnahme BMJV zur Bekämpfung der Korruption
(PDF)
April 2015: Die Stellungnahme erfolgt im Namen des Zentralverbands des Deutschen Hand-werks (ZDH) und der Verbände der Gesundheitshandwerke (ZVA, BIHA, BIV OT, ZVOS und VDZI)


Stellungnahme zum Gesetzentwurf der Bundesregierung für ein GKV-Versorgungsstärkungsgesetz

Das Bundeskabinett hat den Entwurf eines Gesetzes zur Stärkung der Versorgung in der gesetzlichen Krankenversicherung (GKV-Versorgungsstärkungsgesetz - GKV-VSG) vorgelegt. Der Gesetzentwurf entspricht allgemein den Vorgaben des Koalitionsvertrags.

ZDH Stellungnahme GKV-VSG Kabinettsentwurf

ZDH Stellungnahme GKV-VSG Kabinettsentwurf
(PDF)
März 2015: Die Stellungnahme erfolgt im Namen des Zentralverbands des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Verbände der Gesundheitshandwerke (ZVA, BIHA, BIV OT, ZVOS und VDZI)


"Fehlanreize im Gesundheitswesen beseitigen!"

Die Gesundheitshandwerke haben zum aktuellen Gesetzgebungsvorhaben zur Bekämpfung von Bestechung und Bestechlichkeit im Gesundheitswesen ein Positionspapier verabschiedet.