In drei Schritten zum Markenzeichen

Geprüfte Generationenfreundlichkeit - der Weg zum Markenzeichen


Das Markenzeichen richtet sich an Handwerksbetriebe aller Größen, die generationenfreundliche Produkte und Dienstleistungen entwickeln, anbieten und wirksam vermarkten wollen. Voraussetzung ist, dass sie eine Schulung von mindestens 16 Stunden durchlaufen oder den Inhalten der Schulung vergleichbare Qualifikationen nachweisen können.

Machen Sie sich ein Bild davon, inwieweit sich Ihr Betrieb bereits für das Thema Generationenfreundlichkeit engagiert und prüfen Sie dies anhand einer Checkliste. Nutzen Sie die Beratungsangebote der für Ihren Betrieb zuständigen Handwerksorganisation, um zu schauen, wo Ihr Betrieb steht und welches die nächsten Schritte sind.


Absolvieren Sie oder mindestens einer Ihrer Mitarbeiterinnen und Mitarbeiter eine 16-stündige Schulung mit vier praxisorientieren Modulen oder lassen Sie Ihre bisher erworbenen vergleichbaren Qualifikationen anerkennen.


Unterzeichnen Sie die betriebsindividuelle Selbsterklärung. Damit verpflichten Sie sich zu dauerhaftem Einsatz gegenüber den Zielen und Inhalten des Markenzeichens. Sie erhalten Ihr Markenzeichen durch die für Ihren Betrieb zuständige Handwerksorganisation. Sie werden kostenfrei auf der Website www.generationenfreundlicher-betrieb.de gelistet und können ab sofort mit dem Logo des Markenzeichens werben.


 

Know-How fürs Markenzeichen

Jeder Betrieb muss Know-How in vier Bereichen vorweisen, um das
Markenzeichen zu erlangen – über eine Schulung oder Nachweise:

1. Einführung & Grundlagen

  •  Sensibilisierung der Handwerksbetriebe ür Chancen im Markt „50 Plus“
  •  Überblick: Regionale demografische Entwicklung
  •  Auswirkung auf Anforderungen von Produkten/ Dienstleistungen der Handwerksbetriebe

2. Marketing & Kommunikation

  • Marktzugänge und zielgruppengerechte Kommunikation
  • Komfortorientierte Beratung • Geeignete Kommunikationswege und -instrumente
  • Berücksichtigung der Beratungsetikette

3. Normen & Rahmenbedingungen

  • Einführung in relevante Gesetze/Normen (z.B. DIN 18040) für
    Produkte, Dienstleistungen und Beratung im Wohnbereich
  • Recherchemöglichkeiten und Bezugsquellen
  • Beispiele praktischer Umsetzung

4. Finanzierung

  • Bundesweite Förderprogramme (z. B. KfW, Berufsgenossenschaften,
    Pflege- und Sozialkassen)
  • Regionale Förderprogramme
  • Finanzierung ergänzender Dienstleistungen