02.02.2017

Roaming: Parlament und Rat machen EU-weit freies Telefonieren möglich

Die Vertreter von Europäischem Parlament, Rat und Kommission haben in der Nacht auf Mittwoch im Rahmen des informellen Trilogs eine Einigung über Roaming-Gebühren erzielt.

Diese regelt, welche Preise sich die Telekommunikations-Betreiber gegenseitig in Rechnung stellen können, wenn ihre Kunden beim Roaming andere Netze in der EU benutzen. Damit wurde die letzte Hürde zur Abschaffung der Roaming-Gebühren für Endverbraucher zum 15. Juni genommen.

Die Verhandlungsführer haben sich auf folgende Preisobergrenzen geeinigt: 3,2 Cent pro Minute für Anrufe, 1 Cent pro SMS und eine schrittweise Senkung der Preisobergrenzen für Datenverkehr über 5 Jahre, von 7,70 Euro pro Gigabyte (GB) (ab dem 15. Juni) bis schließlich 2,50 Euro / GB (ab 1. Januar 2022).

Die nun erzielte Einigung muss noch formell durch den Industrieausschuss und das Plenum des Europaparlaments sowie den Rat beschlossen werden.