09.11.2017

Ausweitung des Kommissionsvorschlags zum Online-Warenhandel auf Offline-Verkäufe

Die Kommission hat den Anwendungsbereich ihres Richtlinienvorschlags zum Online- und sonstigen Fernabsatz von Waren auf Offline-Verkäufe ausgedehnt.

Vor dem Hintergrund der inzwischen durchgeführten Evaluierung des europäischen Verbrauchervertragsrechts und der bisherigen Diskussionen im Europaparlament sowie auf der letzten informellen Tagung der Justizminister am 7. Juli in Tallinn haben sich Parlament, Rat und Kommission auf die Ausweitung des Vorschlags auf alle Vertriebswege geeinigt.

Grund dafür ist vor allem der Wunsch nach einheitlichen Vorschriften für alle Verträge über den Verkauf von Waren. Das Ziel ist eine Vereinfachung für Verbraucher und Unternehmen, um die Potenziale des europäischen Binnenmarkts für Waren besser auszuschöpfen.