02.06.2016

Vorstand der HWK Dortmund reist nach Brüssel

Digitalisierung, Binnenmarkt- und natürlich Europapolitik: Die Brüssel-Reise des Vorstands der Handwerkskammer Dortmund unter Führung von Präsident Berthold Schröder vom 31. Mai bis 1. Juni war ein voller Erfolg. Hochkarätige Sprecher aus dem EU-Umfeld informierten über jüngste Entwicklungen auf dem Brüsseler Parkett.

Den Auftakt machte Karin Rögge, Leiterin der Brüsseler ZDH-Vertretung. Sie skizzierte aktuelle europapolitische Entwicklungen. Klaus Müller von der NRW-Landesvertretung in Brüssel berichtete über aktuelle arbeitsmarkt- und sozialpolitische Entwicklungen in der EU. Gisela Hohensee und Dr. Matthias Hoeninger von der Ständigen Vertretung Deutschlands bei der EU informierten u.a. über die geplante Reform der Abfallrichtlinie und die EU-Finanzmarktregulierung.

Der letzte Termin hatte es in sich. Die Handwerker sprachen mit Markus Schulte aus dem Kabinett von EU-Digitalkommissar Günther Oettinger über die Chancen der Digitalisierung, verschwiegen aber auch die Risiken nicht. Durch die Digitalisierung landen immer mehr Kundendaten beim Hersteller, die Werkstätten als Anlaufstellen der Kunden haben das Nachsehen. Die Frage blieb offen: Wem gehören die Daten?