14.01.2016

Runder Tisch zur Digitalisierung der europäischen Wirtschaft

Vertreter aus Politik und Wirtschaft haben sich am 11. Januar zum runden Tisch zur Digitalisierung der europäischen Wirtschaft mit EU-Digitalkommissar Günther Oettinger in Brüssel getroffen. Die Runde soll eine europäische Gesamtstrategie erarbeiten.

ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke, der als Verwaltungsratsmitglied des europäischen Handwerksverbands UEAPME neben dem Deutschen Handwerk auch die Interessen der zwölf Millionen kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Europa vertrat, sagte:

"Die Digitalisierung durchdringt alle Wirtschaftsbereiche. Auch Handwerksbetriebe integrieren selbstverständlich neueste Technologien in ihre Arbeitsprozesse und Geschäftsmodelle, um Kundenbedürfnissen besser und effizienter gerecht zu werden. Zunehmend werden auch Dienstleistungen digital abgewickelt: Skizzen für Möbel gehen über das Onlinetool beim Tischler ein, alte Bausubstanz lässt sich digital erfassen und damit konservieren.

Je kleiner ein Unternehmen ist, desto größer ist sein Bedarf an maßgeschneiderten Hilfestellungen. Dazu gehören beispielsweise speziell geschulte IT-Beauftragte in den Kammern und Innungen. KMU sind sehr flexibel darin, neue Strukturen und Prozesse umzusetzen.

Für den Umgang mit und die Verarbeitung von Daten sind digitale Kompetenzen unverzichtbar. Diese müssen in der Schule und später in der Ausbildung vermittelt werden. Die Kompetenzzentren des Handwerks, die Betriebe mit spezifisch auf ihre Bedürfnisse zugeschnittenen Angeboten versorgen, sind ein gutes Beispiel für bedarfsorientierte Wissensvermittlung an Betriebe innerhalb Europas."

Hier finden Sie die vollständige eu-news:

http://www.zdh.de/themen/europapolitik/eu-news/runder-tisch-zur-digitalisierung-der-europaeischen-wirtschaft.html