21.04.2016

Kommission legt Mitteilung zu Prioritäten bei Standardisierung im IKT-Sektor vor

Gemeinsame Standards sichern die Interoperabilität digitaler Technologien und sind die Grundlage für einen digitalen Binnenmarkt. Diese Überzeugung vertritt die Kommission in ihrer "Mitteilung zu ihren Prioritäten bei der Standardisierung im IKT-Bereich" (KOM (2016) 176 final). Ziel der Mitteilung ist es, die politische und strategische Bedeutung der Standardisierung im IKT-Bereich zu verbessern und so auf den zunehmenden globalen Wettbewerb zu reagieren.

Die zunehmende Komplexität verschiedener Standards kann laut Kommission dazu führen, dass sich die Innovation verlangsamt. Gegenwärtig gebe es für das Internet der Dinge über 600 miteinander zusammenhängende, aber verschiedene Standards. Die EU-Kommission kommt zu dem Schluss, dass die Standardisierung innerhalb der EU noch nicht die notwendige politische Unterstützung erhält.

Sie strebt schwerpunktmäßig Verbesserungen auf fünf Gebieten an: 5G-Kommunikation (5G soll zur globalen digitalen Infrastruktur werden), Cloud-Computing (neue digitale Dienstleistungen durch mehr Speicherplatz und mehr Rechenkraft), das Internet der Dinge (großflächige Einführung und gemeinsame Standards als Schlüssel zu mehr Interoperabilität), Big Data (Einführung offener Standards, mehr Datenaustausch) und Cybersicherheit (Cybersicherheit ist das Fundament für Vertrauen und Zuverlässigkeit, beides ist wichtig für einen funktionierenden digitalen Binnenmarkt).

Hier finden Sie die Mitteilung zur Standardisierung im IKT-Bereich auf Englisch:

https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/news/communication-ict-standardisation-priorities-digital-single-market