21.04.2016

EU-Kommission legt E-Government-Aktionsplan 2016-2020 vor

Die EU-Kommission hat im Rahmen der Digitalen Binnenmarktstrategie der EU am 19. April verschiedene Maßnahmen vorgestellt, um nationale Initiativen zur Digitalisierung zu unterstützen und miteinander europaweit besser zu verknüpfen. Die Fortführung des "E-Government-Aktionsplans für 2016 bis 2020" ist eine dieser Maßnahmen, die in Form einer Mitteilung (KOM(2016)179 final) vorgelegt wurde.

E-Government soll dabei helfen, administrative Prozesse zu unterstützen, die Qualität der Dienste der öffentlichen Verwaltung zu verbessern und die Effizienz des öffentlichen Sektors zu steigern. Vor allem soll die Digitalisierung dazu beitragen, bürokratische Hürden abzubauen und Kosten für Unternehmen einzusparen.

Der Aktionsplan enthält Empfehlungen für die Mitgliedstaaten, ihre öffentlichen Verwaltungen weiter zu modernisieren und soll einer europaweiten Fragmentierung entgegenwirken. Die darin vorgeschlagenen Maßnahmen sind nicht abschließend, sondern sollen durch die Kommission, die Interessenvertreter und die Mitgliedstaaten nach dem Prinzip der besseren Rechtsetzung in der EU erweitert werden.

Den E-Government-Aktionsplan finden Sie auf Englisch unter diesem Link:

https://ec.europa.eu/digital-single-market/en/news/communication-eu-egovernment-action-plan-2016-2020-accelerating-digital-Transformation