17.03.2016

Dreigliedriger Sozialgipfel: Beitrag für Wachstum und Beschäftigung in Europa

Am 16. März hat die EU-Kommission traditionell vor dem anschließenden Frühjahrsgipfel der europäischen Staats- und Regierungschefs am 17. / 18. März zum sogenannten dreigliedrigen Sozialgipfel unter Einschluss der Trio-Ratspräsidentschaft (amtierende niederländische Ratspräsidentschaft sowie vorangegangene luxemburgische und folgende slowakische) eingeladen.

Vertreten waren zudem die europäischen Sozialpartner. Die Präsidenten von Business Europe, UEAPME, CEEP sowie der Europäische Gewerkschaftsbund trafen sich mit EU-Ratspräsident Donald Tusk und EU-Kommissionspräsident Jean-Claude Juncker. Im Mittelpunkt der Gespräche stand der Beitrag einer modernisierten EU-Sozialpartnerschaft zu mehr Wachstum und Beschäftigung in Europa.

Ulrike Rabmer-Koller, Präsidentin des europäischen KMU-Arbeitgeberverbands UEAPME, forderte von den EU-Spitzen eine wirtschaftsfreundlichere Politik, die vor allem kleine und mittlere Unternehmen (KMU) entlasten soll. Im Zentrum sollen unternehmerfreundliche Rahmenbedingungen, die Finanzierung der Investitionspläne von KMU und die Verfügbarkeit von qualifizierten Arbeitskräften stehen. Rabmer-Koller forderte zudem eine stärkere Einbindung der Sozialpartner in die europäische Wirtschaftspolitik.