14.10.2016

4. Europäisches Parlament der Unternehmen

"Europa muss passgenaue Lösungen liefern, damit kleine und mittlere Unternehmen vom Binnenmarkt profitieren können", forderte ZDH-Präsident Wollseifer in seinem Redebeitrag.

"Business needs Europe - Europe needs Business" - unter diesem Motto fand am 13. Oktober das 4. Europäische Parlament der Unternehmen in Brüssel statt. Für einen Tag nahmen 750 Unternehmer aus den 28 EU-Mitgliedstaaten im Plenarsaal des EU-Parlaments die Rolle ihrer nationalen Europaabgeordneten ein.

Aus Deutschland nahmen 96 Unternehmer aus Handwerk, Industrie, Handel und Dienstleistungen auf den Sitzen der deutschen Delegation Platz. Diskutiert wurde über die aktuellen handwerks- und mittelstandsrelevanten Themen: Handelspolitik, Binnenmarkt, Nachhaltigkeit und Bildung. ZDH-Präsident Hand Peter Wollseifer warnte in seinem Debattenbeitrag vor einer zu weitgehenden Harmonisierung im EU-Binnenmarkt. "Die europäische Gesetzgebung darf sich nicht im Klein-Klein verlieren. Das bedroht die Akzeptanz Europas." Nötig seien "passgenaue Lösungen", die bewährte Strukturen nicht in Frage stellten.

Abseits der Sitzungen hatten die Unternehmer ausreichend Gelegenheit, neue Kontakte zu knüpfen und bestehende zu pflegen. Und auch die "echten" Europaabgeordneten begrüßten die Unternehmer freundlich. Die tschechische Liberale Martina Dlablajová, selbst vor ihrem EU-Abgeordnetenmandat Unternehmerin, freute sich über den intensiven Austausch zwischen Politik und Wirtschaft.

Nähere Informationen zum diesjährigen Parlament der Unternehmen finden Sie auf Englisch hier:   

http://www.parliament-of-enterprises.eu/