23.04.2015

ZDH feiert 25-jähriges Jubiläum in Brüssel

Seit 1990 vertritt der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) mit einem Büro in Brüssel die Gesamtinteressen des Handwerks gegenüber der Europäischen Union und internationalen Organisationen. Seither baute der ZDH seine Europavertretung stetig aus, um den vielfältigen Themengebieten der Mittelstandspolitik in Europa gerecht zu werden und die Europapolitik in den Regionen zu verankern.

Anlässlich des 25-jährigen Bestehens der Brüsseler Repräsentanz des ZDH äußert sich ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer: "Handwerk und Mittelstand sind das Rückgrat der deutschen Wirtschaft. Auch im Rahmen des europäischen Wirtschaftsraums sind sie von zentraler Bedeutung. Der Grundsatz "think small first" hat sich als Schlüssel für Wachstum, Beschäftigung und Investitionen in Europa bewährt. Wir wollen unseren Teil dazu beitragen, dass er in Brüssel noch konsequenter umgesetzt wird.

Europa braucht einen starken Mittelstand. Dazu gehört ganz wesentlich das Handwerk. Europäische Regulierungen dürfen die Interessen dieses wichtigen Wirtschaftsbereiches nicht beschneiden oder gar beschädigen. Unser Büro in Brüssel ist in Bezug auf solche Entwicklungen ein gut vernetztes und schlagkräftiges Frühwarninstrument.

Arbeitsschwerpunkte der kommenden Monate werden beispielsweise die Verhandlungen zum transatlantischen Freihandelsabkommen TTIP oder die so genannte Transparenzinitiative der Europäischen Kommission sein, die auf europäischer Ebene die Zugangsvoraussetzungen für reglementierte Berufe prüft.

Auch im Rahmen der Mitgliedschaft in der UEAPME (Europäische Union des Handwerks und der Klein- und Mittelbetriebe), die zahlreiche Aktivitäten mit Partnerorganisationen auf EU-Ebene initiiert und koordiniert, bringt sich der ZDH aktiv in die politischen Diskussionen ein."