25.02.2015

Europäische Energieunion: Energieeffizienz rückt in den Mittelpunkt

Die Europäische Kommission hat ihre Strategiepapiere zur geplanten Energieunion und den internationalen Klimaschutzverhandlungen COP21 vorgelegt. Kern der Energieunion ist die vollständige Integration nationaler Energiemärkte in den europäischen Energiebinnenmarkt sowie die gemeinsame Abstimmung von Energieeinkäufen aus Drittstaaten. Im Rahmen der Klimastrategie will die EU-Kommission im Dezember 2015 ein verbindliches internationales Klimaabkommen erzielen. Ein zentrales Element: die Energieeffizienz.

Dazu erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

"Das Handwerk unterstützt die Anliegen der EU-Kommission, den europäischen Energiebinnenmarkt zu vertiefen und den weltweiten Klimaschutz auszubauen. Im Hinblick auf die Gewährleistung der Versorgungssicherheit innerhalb der EU in Zeiten wachsender Einspeisung von Strom aus erneuerbaren Quellen ist ein gemeinsamer Energiebinnenmarkt die wirksamste und vor allem auch die wirtschaftlichste Vorkehrung.

Die EU-Energieunion wie auch anspruchsvolle internationale Klimaschutzziele sind nur mit weiteren deutlichen Fortschritten bei der Energieeffizienz zu erreichen. Bei der Vereinbarung von Nachhaltigkeit mit Wirtschaftlichkeit kann und muss die EU mit ihrer Effizienzstrategie weiterhin beispielhaft bleiben."