EU-Bildungsprogramm ERASMUS+

Am 1. Januar 2014 ist das EU-Förderprogramm für Bildung, Jugend und Sport an den Start gegangen. Das Programm hat eine Laufzeit von sieben Jahren und untergliedert sich in die folgenden drei Leitaktionen:

  • Leitaktion 1: Lernmobilität für Einzelpersonen

Hierunter fällt die Lernmobilität von Schülern, Auszubildenden, Studierenden, Lernenden in der Erwachsenenbildung, jungen Menschen in Jugendaustausch und Freiwilligendienst sowie des Lehr- und Ausbildungspersonals. Im Bereich der Berufsbildung werden derzeit in Deutschland jährlich über 25.000 Auslandsaufenthalte von Einzelpersonen gefördert.

  •  Leitaktion 2: Strategische Partnerschaften

Durch Strategische Partnerschaften sollen in den Bereichen Bildung, Jugend und Sport europaweit innovative Entwicklungen vorangebracht und gute Praktiken ausgetauscht werden.

  •  Leitaktion 3: Unterstützung politscher Reformen

Im Rahmen zentraler europäischer Projekte werden im Rahmen dieser Leitaktion bildungspolitische Reformen in den EU-Mitgliedstaaten gefördert.

ERASMUS+ verfügt über eine Mittelausstattung von etwa 14,8 Milliarden Euro, wobei rund 78 % auf den Bildungsbereich, der Rest auf die Bereiche Jugend und Sport entfallen. Beteiligt sind neben den 28 Mitgliedstaaten der EU auch die Türkei, Norwegen, Island, Liechtenstein und die Schweiz. Auf der Basis bilateraler Abkommen können auch noch weitere Länder dazu kommen.

Für die Förderung in den Bereichen Berufliche Bildung und Erwachsenbildung ist in Deutschland die Nationale Agentur Bildung für Europa beim Bundesinstitut für Berufsbildung (NA-BIBB) zuständig.

Weitere Informationen zu ERASMUS+ unter: www.na-bibb.de.