Ausbildungsbegleitende Hilfen (abH)

Ziel
Wenn Unterstützungsbedarf für einen Auszubildenden bzw. eine Auszubildende bereits zu Beginn einer Ausbildung absehbar ist, im Laufe einer betrieblichen Ausbildung festgestellt wird oder ein Ausbildungsabbruch droht, können Ausbildungsbegleitende Hilfen in Anspruch genommen werden

Inhalte
Die Inhalte gehen über die betriebs- und ausbildungsüblichen Maßnahmen hinaus und werden je nach Bedarf in kleinen Gruppen oder in Einzelunterricht vermittelt:

  • Kenntnisse und Fähigkeiten zum Abbau von Sprach- und Bildungsdefiziten
  • Prüfungsvorbereitung
  • Förderung fachpraktischer und fachtheoretischer Kenntnisse und Fertigkeiten
  • sozialpädagogische Begleitung

Organisation
Die abH werden folgendermaßen umgesetzt:

  • in kleinen Lerngruppen oder in Einzelunterricht
  • regelmäßige Stütz- und Förderunterricht von drei bis acht Stunden wöchentlich
  • üblicherweise außerhalb der betrieblichen Ausbildungszeiten

Einstiegsqualifizierung
Lernbeeinträchtigte oder sozial benachteiligte junge Menschen können auch im Rahmen einer Einstiegsqualifizierung durch ausbildungsbegleitende Hilfen unterstützt werden.

Kosten
Das Angebot ist für die Auszubildenden und den Betrieb kostenfrei und kann über die Arbeitsagenturen und Jobcenter beantragt werden.

Weitere Informationen
Weitere Informationen finden Sie auf im Flyer der Bundesagentur für Arbeit: https://www.arbeitsagentur.de/unternehmen/ausbildungsbetrieb/ausbildungsbegleitende-hilfen-arbeitgeber