Zentralverband des
Deutschen Handwerks
17.06.2019

Generationenvertrag der Junioren des Handwerks

Mit ihrem Generationenvertrag für das Ehrenamt im Handwerk schlägt das Junghandwerk gezielte Maßnahmen vor, um junge Menschen für das Ehrenamt zu begeistern.
Älterer Herr legt den Arm um die Schulter eines jüngeren Mannes.

Die Junioren des Handwerks bringen sich aktiv in die Nachwuchsgewinnung im Ehrenamt ein. Mit ihrem Generationenvertrag setzen sie auf eine enge Kooperation und einen konstruktiven Dialog mit der Handwerksorganisation und schaffen die Grundlage für den weiteren Austausch mit den Innungen, Kreishandwerkerschaften und Handwerkskammern.

Generationenvertrag im Ehrenamt des deutschen Handwerks

Im Handwerk steht in den kommenden Jahren ein Generationenwechsel an. Dies gilt nicht nur für die Betriebe, sondern auch für das Ehrenamt. Junge, motivierte Handwerker sind bereit, Verantwortung zu übernehmen und die Zukunft des Handwerks mit zu gestalten.Was auf Fachkräfte in Betrieben zutrifft, gilt auch für das Ehrenamt: Es besteht ein akuter Nachwuchsmangel. Um den Nachwuchs im Ehrenamt spürbar zu stärken und die junge Genration auf künftige Herausforderungenvorzubereiten, braucht es einegenerationenübergreifendeInitiative. Es bedarf eines Generationenvertrags im Ehrenamt des deutschen Handwerks.

Nachwuchsarbeit im Ehrenamt mehr Bedeutung schenken

Die Gewinnung junger Menschen für eine aktive Mitarbeit in Innungen und Handwerkskammern darf nicht länger sich selbst überlassen bleiben, sondern muss aktiv angegangen und gefördert werden. Die Junioren des Handwerks verstehen sich als Nachwuchsverband für das Ehrenamt im Handwerk und bieten jungen Menschen eine gezielte Förderung sowie eine Gemeinschaft, aus der die Obermeister und Kammerpräsidentender Zukunft erwachsen sollen.

Zusammenarbeit zwischen Handwerksorganisationen und Junghandwerk stärken

Eine langfristig erfolgreiche Nachwuchsgewinnung kann nur gemeinsam gelingen. Es braucht die Erfahrung des etablierten Ehrenamts und die frischen Ideen der nächsten Generation. Die Junioren des Handwerks ermöglichen gleichaltrigen Interessenten einen leichten Zugang zur Handwerksorganisation. Wer Junior ist, engagiert sich in aller Regel auch in der Innung und bleibt dem Handwerk lebenslang treu.

Mindestens einen Nachwuchsverband pro Handwerkskammerbezirk einrichten

Das Netzwerk der Junioren des Handwerks muss auf jeden Handwerkskammerbezirk ausgeweitet werden, damit junge Handwerker flächendeckend erreicht werden. Die Junioren des Handwerks sind mehr als ein Verband junger Nachwuchskräfte. Sie sind eine feste, freundschaftliche Gemeinschaft, die Grundlage und Netzwerk für jedwedes Engagement im Handwerk bilden soll.

Imagekampagne für das Ehrenamt im Handwerk initiieren

Die erfolgreiche Imagekampagne des Handwerks zeigt, wie wichtig die mediale Ansprache junger Menschen ist. Dieser Weg sollte auch für die Nachwuchsgewinnung im Ehrenamt verfolgt werden. Die Junioren des Handwerks tragen bereits heute über ihre Informations- und Medienkanäle zum Bekanntwerden der Imagekampagne bei jungen Handwerkern bei. Diese Wege können mit Unterstützung der Handwerksorganisationen ausgebaut und professionalisiert werden.

Junge Talente durch etablierte Ehrenamtsträger individuell fördern

Das Erfolgsrezept „Jung lernt von Alt“ sollte nicht nur im Betrieb, sondern auch im gesamten Ehrenamt bis hin zum Obermeister und Kammerpräsidenten gelebt werden.Die Junioren des Handwerks führen junge Menschen an die Herausforderungen des Ehrenamts heran und bauen die Brücken zwischen unerfahrenen Junghandwerkern und gestandenen Persönlichkeiten des Ehrenamts.

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  • Generationenvertrag im Ehrenamt des Deutschen Handwerks, Juni 2019

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