Zentralverband des
Deutschen Handwerks
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08.09.2021

Balkan: Freier Warenverkehr mit "Open Balkan"

Für Serbien, Nordmazedonien und Albanien fallen ab 2023 die Grenzkontrollen im Personenverkehr an den gemeinsamen Grenzen.
Containerschiffe liegen im Hafen von Montenegro.

Serbien, Nordmazedonien und Albanien heben ab 2023 die Grenzkontrollen im Personenverkehr an den gemeinsamen Grenzen auf. Die drei Westbalkan-Staaten haben am 29. Juli drei Abkommen unterzeichnet und die 2019 gegründete Initiative „Mini-Schengen“ in „Open Balkan“ umbenannt. In weiteren Schritten wollen die Länder ihre Arbeitsmärkte öffnen, Ausbildungszeugnisse und Diplome gegenseitig anerkennen, den regionalen Handel erleichtern und den freien Warenverkehr ermöglichen.

Bosnien und Herzegowina sowie Montenegro und Kosovo haben sich dem Projekt nicht angeschlossen mit der Begründung, dass der Handel zwischen den sechs Westbalkanstaaten sowie Moldau bereits im Central European Free Trade Agreement (CEFTA) geregelt wird. Das Abkommen sichert den zollfreien Handel der meisten ihrer Ursprungswaren.

Quellen: Märkte der Welt Nr. 33 vom 19. August 2021;
                  www.srf.ch, Pressemitteilung vom 30. Juli 2021

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