Zentralverband des
Deutschen Handwerks
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31.10.2021

Namibia: Solarkraft attraktiv für private Investoren

Eine dynamische Entwicklung bei Solarkraft sorgt für gute Geschäftschancen für deutsche Anbieter.
Gepard vor Sonnenkollektor

Mit rund 300 Sonnentagen und jährlich über 3.000 Sonnenstunden erreicht die Solareinstrahlung in Namibia Werte, durch die PV-Anlagen im Jahresdurchschnitt die doppelte Strommenge produzieren können wie vergleichbare Anlagen in Deutschland. Die Gesellschaft für Internationale Zusammenarbeit (GIZ) geht in Namibia bei einer konservativen Schätzung von mindestens 5.000 potenziellen Kunden aus der Wirtschaft für PV-Anlagen aus. Shopping-Malls, Fabriken und landwirtschaftliche Betriebe sind dabei, Flächen und Dachanlagen zu errichten. Auch der Tourismus investiert in Solaranlagen. Bei wieder stärkerem Wachstum der Branche wird vor allem hier ein Anstieg der Investitionen erwartet. In der Landwirtschaft werden Pumpleistungen von Windkraft auf Solarenergie umgestellt. Auch der Bergbau bietet dank gestiegener Rohstoffpreise ein großes Marktpotenzial.

Aufgrund einer dynamischen Entwicklung bei Solarkraft haben deutsche Anbieter gute Geschäftschancen, da die lokalen Akteure zwar über technische Expertise verfügen, das Knowhow für komplexere Projekte, wie z. B. die Integration von Stromspeichern, sowie eine effiziente Planung und Realisierung noch wenig entwickelt sind. Als Lieferanten von Anlagentechnik und Maschinen sowie als Vermittler von Knowhow genießen deutsche Firmen einen ausgezeichneten Ruf im südlichen Afrika. Daher ist die Ausgangslage für deutsche Firmen generell gut, erfolgreich am wachsenden Markt für erneuerbare Energien zu partizipieren. Besonders Unternehmen mit etablierten Vertriebs- und Partnerstrukturen in Südafrika wird der Markteintritt bzw. die Bedienung des namibischen Marktes leichter fallen, da der südafrikanische Markt dem namibischen ähnelt.

Kontakt:
Deutsche Industrie- und Handelskammer für das südliche Afrika (AHK Südliches Afrika)

Quellen: www.gtai.de, Pressemitteilung vom 1. September 2021;
                  www.suedafrika.ahk.de

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