Zentralverband des
Deutschen Handwerks
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30.06.2021

"Digitaler Kompass" für den Digitalen Wandel bis 2030

Mit dem „Digitalen Kompass“ will die EU-Kommission den digitalen Wandel in der Europäischen Union ehrgeiziger als bisher vorantreiben.

Die Corona-Pandemie hat offengelegt, wie wichtig digitale Technologien sind und dass die Europäische Union beim digitalen Wandel im weltweiten Vergleich hinter-herhinkt. Darum hat die EU-Kommission kürzlich den „Digitalen Kompass“ vorgestellt, mit dem sich die EU-Staats- und Regierungschefs ehrgeizigere Ziele setzen sollen.    

Bis 2030 sollen alle Haushalte an das Gigabit-Internet angeschlossen sein, mit lückenlosem Mobilfunkstandard 5G in dichtbesiedelten Gebieten. Geplant sind weiter die Verdoppelung der Zahl hochqualifizierter IT-Fachkräfte sowie die Nutzung von Künstlicher Intelligenz, Cloud-Computing und Big Data-Anwendungen von mindestens drei Viertel aller Unternehmen. Wichtige Dienstleistungen der öffentlichen Verwaltung sowie Gesundheitsakten müssen bis 2030 für alle online zugänglich sein.

Laut Kommission sollen die Mitgliedstaaten mindestens ein Fünftel der Gelder aus dem Aufbaufonds für den digitalen Wandel einsetzen. Damit will die Kommission auch ländergreifende Projekte vorantreiben. Sie wird die Mitgliedstaaten im Rahmen des Europäischen Semesters regelmäßig bewerten und konkrete Ratschläge geben.

Quelle: EU-Nachrichten Nr. 05/2021 vom 18. März 2021

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