07.09.2020

Imagekampagne: Handwerker zeigen, dass sie stolz auf ihren Beruf und ihre Arbeit sind

Titelbild der Kampagnenbotschafter des 2. Flights der Imagekampagne des deutschen Handwerks.
Jule Janson, Hauke Hubert, Carina Harders und Johanna und Lukas Kaiser sind die neuen Kampagnenbotschafter der Imagekampagne des deutschen Handwerks.
Foto: David Fischer

Laut einer Studie der Universität Göttingen sind über 90 % der Handwerkerinnen und Handwerker überdurchschnittlich stolz auf ihren Beruf. Das deutsche Handwerk zeigt dies ab dem 7. September 2020 plakativ auf Bussen, Plakaten, Online und im TV.

Für ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer ist das keine Überraschung: „Gerade in den letzten Monaten hat man noch einmal besonders erlebt, wie bedeutend das Handwerk in Deutschland ist. In der Corona-Pandemie haben Handwerker maßgeblich dazu beigetragen, das Land am Laufen zu halten. Da kann man nicht umhin, stolz auf seinen Handwerksberuf zu sein.“

Aber auch außerhalb von Krisenzeiten ist eine handwerkliche Tätigkeit in besonderer Weise erfüllend. Am Ende des Arbeitstages hat man ein konkretes Ergebnis vor Augen, das man mit seinen eigenen Händen geschaffen hat und für das man vielleicht auch über sich hinausgewachsen ist. Wie kaum ein anderer Beruf prägt das Handwerk die Menschen, die es ausüben, macht sie stolz und erfüllt. Das stellt das Handwerk auch aktuell in seiner Imagekampagne in den Mittelpunkt. Ab 7. September erzählen fünf Botschafter stellvertretend für mehr als 5,5 Millionen Handwerkerinnen und Handwerker in Deutschland auf Plakaten und in Videos, wie das Handwerk sie zu dem gemacht hat, was sie sind. Ob souverän, komplett, unabhängig oder erfinderisch – jede Handwerkerin und jeder Handwerker hat eine Geschichte zu erzählen, wie der Beruf sie oder ihn auch persönlich prägt.

Die fünf neuen Kampagnenbotschafter


„Der Beruf hat mich menschlich sehr viel weitergebracht. Meine Frau sagte letztens zu mir, der macht mich vollständig“, so Landmaschinenmechatroniker Hauke Hubert (34), dem sein fachliches Know-how auch bei seiner Leidenschaft und seinem Nebenberuf als Bio-Bauer zugutekommt. Er hätte sich einen Bürojob genauso wenig vorstellen können wie die Geschwister Johanna und Lukas Kaiser (22 und 19). Für die Fahrzeuglackierer war klar, dass acht Stunden hinter einem Schreibtisch nicht für sie in Frage kommen. Sie schätzen die Abwechslung an ihrem Beruf – vom Auto bis zum Klavier haben sie schon alles lackiert.

Auch Jule Janson (20) ist stolz darauf, was sie in ihrem Handwerk erreicht hat. Als Beton- und Stahlbetonbauerin hat sie sich in einer klassischen Männerdomäne mehr als behauptet. Beim letztjährigen Leistungswettbewerb des Handwerks (PLW) verwies sie ihre männlichen Kollegen auf die Plätze und holte sich den Sieg. Das bestärkt sie natürlich, den richtigen Ausbildungsberuf gewählt zu haben: „Ich bin schon stolz, weil es einfach etwas Außergewöhnliches ist und ich den Männern gezeigt habe, was Frauen alles können und wie gut es funktioniert.“ Als erfolgreiche Frau im Handwerk ist sie aber bei weitem kein Einzelfall. Auch Carina Harders (26) hat einen Beruf ergriffen, der nicht tradierten Rollenklischees entspricht. Als Meisterin im Elektro-Handwerk setzt sie aufwendige Lichtinstallationen mit Smart-Home-Technologien um. Jule und Carina sind damit auch zwei Vertreterinnen einer neuen und selbstbewussten Generation von Frauen im Handwerk.

Weitere Informationen finden Sie auch auf handwerk.de.

Playlist: Die Botschafter der Imagekampagne

Website der Kampagne