Zentralverband des
Deutschen Handwerks
15.06.2021

Verbesserungen bei Förderprogamm „Digital Jetzt“ nötig

Das Förderprogramm „Digital Jetzt“ war „als Turbolader für die Digitalisierung mittelständischer Unternehmen gedacht, hat sich aber in der Umsetzung eher als Fehlzündung erwiesen“, so ZDH-Generalsekretär Schwannecke zum „Handelsblatt“.
    Junge Frau hält in einer Werkstatt ein Tablet in den Händen.

    Das Förderprogramm „Digital Jetzt“ war „als Turbolader für die Digitalisierung mittelständischer Unternehmen gedacht, hat sich aber in der Umsetzung eher als Fehlzündung erwiesen“, so ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke zu Dietmar Neuerer vom Handelsblatt.

    „Prinzipiell geht „Digital Jetzt“ genau in die richtige Richtung. Das Programm füllt eine Lücke in der bundesweiten Förderlandschaft und kann helfen, den notwendigen digitalen Entwicklungssprung vieler kleiner und mittlerer Unternehmen einzuleiten. Dass die Betriebe hierfür zunächst in Vorleistung gehen müssen, sehen wir als zumutbar an. Allerdings haperte es vom Start weg an leider bei der Umsetzung der Förderung. Die Nachfrage war und ist riesig, die Verfahren passen nicht. Insgesamt müssen wir feststellen: Die bereitgestellten Mittel reichen nicht aus, um eine genügende Anzahl von Unternehmen in der gebotenen Schnelligkeit zu fördern. Was als Turbolader für die Digitalisierung mittelständischer Unternehmen gedacht war, hat sich in der Umsetzung eher als Fehlzündung erwiesen. Die Zahlen sprechen hier für sich.“

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