Zentralverband des
Deutschen Handwerks
13.01.2021

„Die angekündigten Hilfen müssen endlich bei den Betrieben ankommen.“

„Die als Bazooka-Hilfen groß angekündigten Hilfen müssen endlich bei den Betrieben ankommen“, betont ZDH-Präsident Wollseifer im Gespräch mit der „dpa“.
Portraitfoto von Hans Peter Wollseifer im Haus des Deutschen Handwerks in Berlin vor grauem Hintergrund

„Die als Bazooka-Hilfen groß angekündigten Hilfen müssen endlich bei den Betrieben ankommen und dürfen nicht von Bürokratie ausgebremst werden“, betont ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer im Gespräch mit Andreas Hoenig von der dpa.

„Die als Bazooka-Hilfen groß angekündigten Hilfen müssen endlich bei den Betrieben ankommen und dürfen nicht von Bürokratie ausgebremst werden. Wenn es lediglich darum ginge, über das Regelungswirrwarr Frust zu schieben, wäre das zwar ärgerlich, aber noch nicht bedrohlich. Aber längst ist das nicht mehr nur frustrierend, sondern existenzbedrohend für sehr viele unserer Betriebe. Die Hilfen waren zugesagt und die Hilfen werden dringend gebraucht und zwar jetzt, weil sonst viele Betriebe den Lockdown nicht überleben werden. Die Politik muss ganz rasch die von ihr geweckten Erwartungen an die tatsächliche Lage anpassen, sonst droht viel Glaubwürdigkeit und Bereitschaft zur Unterstützung der Corona-Maßnahmen bei unseren Betrieben verloren zu gehen.
 

Handwerksbetriebe sind verzweifelt


Uns erreichen viele Verzweiflungshilferufe von Betriebsinhabern, die nicht mehr wissen, wie sie ihre Kosten und den Betrieb am Laufen halten sollen und die angesichts der Fülle und Unterschiede bei den Zugangsvoraussetzungen und Antragswegen auch schlicht den Überblick verlieren. Das muss ganz dringend unbürokratischer, einheitlicher und zuverlässiger werden. Die Informationen müssen den Betrieben bereit gestellt werden, die Beantragung einfach sein und die Auszahlung jetzt sehr rasch erfolgen.“