Zentralverband des
Deutschen Handwerks
19.05.2021

„Baumaterialengpässe dürfen nicht zum Konjunkturkiller werden“

„Die Preisexplosion bei gleichzeitigen massiven Lieferengpässen bei vielen Baumaterialien belasten die Handwerks- wie die Konjunktur insgesamt“, so ZDH-Generalsekretär Schwannecke gegenüber dem „Handelsblatt“.
Brückebau: Ein Bauarbeiter justiert einen Brückenpfeiler, der durch einen Kran in Position gehoben wird.

„Die Preisexplosion bei gleichzeitigen massiven Lieferengpässen bei vielen Baumaterialien belasten die Handwerkskonjunktur wie die Konjunktur insgesamt. Politik muss alles ihr Mögliche tun, damit diese Verwerfungen nicht zum Konjunkturkiller werden“, so ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke gegenüber Dietmar Neuerer vom „Handelsblatt“.

„Eine Belastung für die Handwerks- wie die Konjunktur insgesamt sind die Preisexplosion bei gleichzeitigen massiven Lieferengpässen bei vielen Baumaterialien. Sollte sich die Situation hier nicht schnell entspannen, wird sich auch die Konjunktur in den Bau- und Ausbaugewerken eintrüben wie auch bei den industriellen Zulieferern, die sich gerade erst wieder langsam erholen. Bisher haben vor allem die Bau- und Ausbauhandwerke das Handwerk durch die Pandemie getragen und als Stabilisator für die Konjunktur gewirkt. Die Politik ist deshalb aufgefordert, alle ihr zur Verfügung stehenden Instrumente einzusetzen, damit die Verwerfungen auf dem Baumaterialienmarkt nicht zum Konjunkturkiller werden.“

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