07.09.2018

ZDH-Präsident Wollseifer zum Thema Rechtsextremismus und die Vorfälle in Chemnitz

„Die Ausschreitungen und rechtsextremen Tabubrüche in Chemnitz sind völlig inakzeptabel. Sie können nicht hingenommen werden. Dagegen müssen wir alle unsere Stimme erheben – zuvorderst natürlich für den gesellschaftlichen Zusammenhalt, aber natürlich auch für das Image des Wirtschaftsstandortes Deutschland. Die Bilder, die aus Chemnitz gerade um die Welt gehen, schaden Deutschland, sie schaden der Region, sie schaden unseren Betrieben und Beschäftigten. Mit fremdenfeindlichen, nationalistischen und europakritischen Äußerungen betreibt man weder Werbung für den Wirtschaftsstandort Deutschland als Ganzes noch für den eigenen Betriebsstandort. Damit werden sich sicherlich weder Investoren noch gute Mitarbeiter überzeugen und gewinnen lassen. Wir stehen im Wettbewerb um ausländische Fachkräfte. Diese werden wir nur dazu bewegen können, nach Deutschland zu kommen, wenn ein Klima der Weltoffenheit, des Willkommenseins und des Respektes herrscht. Es liegt in der Verantwortung jedes Einzelnen, diese Werte zu verteidigen.“


Teile des Statements wurden von den Nachrichtenagenturen dpa, Reuters und AFP in die Berichterstattung über die Vorfälle in Chemnitz aufgenommen.