15.02.2018

ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke zur geplanten Mindestausbildungsvergütung

Auf Anfrage des Handelsblattes, ob Handwerksbetriebe weniger ausbilden würden, wenn es zu einer Mindestvergütung kommt, sagt ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke:

„Es besteht ein unmittelbarer Zusammenhang zwischen der Leistungs- und Wettbewerbsfähigkeit der Betriebe und deren Engagement in der Ausbildung. Sollten Betriebe durch staatlich festgesetzte Mindestausbildungsvergütungen überfordert werden, würde sich das zwangsläufig negativ auf das bestehende äußerst breite Ausbildungsengagement gerade auch der kleineren Betriebe im Handwerk auswirken. In Zeiten eines zunehmenden Fachkräftemangels ist zu befürchten, dass eine solche Maßnahme die Qualifizierung des dringend benötigten Fachkräftenachwuchses beeinträchtigen würde.“