27.06.2018

Regierungsbruch hätte nicht abschätzbare gesellschaftliche und wirtschaftliche Folgen

ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer zur aktuellen Regierungskrise:

"Das Handwerk erwartet von den in der Regierungsverantwortung stehenden Politikern, sich auf Kompromisse zu verständigen und nicht leichtfertig eine Bundesregierung aufs Spiel zu setzen, deren Zustandekommen ohnehin schwierig genug war. Macht- und parteipolitisches Taktieren darf nicht Oberhand gewinnen und schon gar nicht dazu führen, dass es nur gut drei Monate nach Amtsantritt zu einem Regierungsbruch mit derzeit nicht abschätzbaren schwerwiegenden gesellschaftlichen und wirtschaftlichen Folgen kommt. Damit gerieten wir erneut in eine Phase der Ungewissheit und des politischen Stillstandes, die für unsere Betriebe und die Wirtschaft insgesamt Gift wäre."

Auszüge des Statements erschienen am 26. Juni 2018 in der Süddeutschen Zeitung.