14.03.2019

„Ist das noch Handwerk? Tradition als Basis, Zukunft fest im Blick.“

Bäcker, Schreiner, Fleischer, Maurer, Schuhmacher. Wenn man Menschen nach Handwerk fragt, haben sie oft klar gezeichnete Bilder im Kopf. Die schummrige Werkstatt, die mehlige Backstube, die laute Baustelle. Analog, traditionell und immer wieder mit einem Fragezeichen versehen, ob das Handwerk noch eine Zukunft hat.

Es sind traditionelle Vorstellungen, die aber inzwischen veraltet sind und die vor allen Dingen der ganzen Vielfalt und der Entwicklungskraft des Handwerks nicht gerecht werden. Das Handwerk, das sind über 130 Ausbildungsberufe und zur Alltagswelt des Handwerks gehören längst der Einsatz von Tablets, 3D-Scanner, Drohnen, digitale Vermessungs- oder Bearbeitungsgeräte sowie komplexe softwaregesteuerte Prozesse oder onlinebasierte Dokumentationen. Innovationen verbinden sich dabei oft mit traditionellen Techniken und werden zu erfolgreichen neuen Geschäftsmodellen.

Vieles hat in Handwerksbetriebe Einzug gehalten, dass man nicht automatisch mit dem Handwerk in Verbindung bringt. Darum soll es im ZDH-Jahrbuch 2018/19 gehen. Wir fragen „Ist das noch Handwerk? Ja, Tradition als Basis, Zukunft fest im Blick.“