15.10.2018

Mein gutes Beispiel

„Mein gutes Beispiel“ –Wettbewerb zum Thema Unternehmens-Verantwortung geht in eine neue Runde

Der Zentralverband des Deutschen Handwerks, DIE JUNGEN UNTERNEHMER, das Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung der Universität Witten/Herdecke und die Bertelsmann Stiftung suchen Unternehmen, die Verantwortung übernehmen.

Gesellschaftliches Engagement von Unternehmen trägt zum Zusammenhalt der Gesellschaft bei. Um dieses Engagement sichtbar zu machen, startet die Bertelsmann Stiftung in Kooperation mit dem Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), DIE JUNGEN UNTERNEHMER und dem Reinhard-Mohn-Institut für Unternehmensführung der Universität Witten/Herdecke den Wettbewerb „Mein gutes Beispiel“.

Die Themen, zu denen Unternehmen über alle Branchen hinweg für die Gesellschaft tätig werden, sind vielfältig: Bildung und Ausbildung von jungen Menschen, Gesundheitsförderung der Mitarbeiter, Integration von Geflüchteten, Vereinbarkeit von Familie und Beruf, die Attraktivität einer Region, Inklusion von Menschen mit Behinderung, Kultur und Freizeit oder die Bekämpfung der Folgen sozialer Ungleichheit: In allen Bereichen können Unternehmen einen Beitrag leisten.

Erstmalig zeichnen die Partner zudem Unternehmen in der Preiskategorie „Jung und Innovativ“ aus. Über die Kooperation zeigt sich Sarna Röser, Bundesvorsitzende von DIE JUNGEN UNTERNEHMER, hocherfreut: „Freiheit und Verantwortung sind zwei sich ergänzende Seiten von jungem Unternehmertum. Damit es sich frei entfalten kann, brauchen wir mehr Platz für Innovationen in Deutschland. Ich freue mich daher sehr, dass wir Unternehmerinnen und Unternehmer, die diese Räume schaffen, mit dem Preis in der neuen Kategorie unterstützen. Sie sorgen dafür, dass auch in Zukunft soziale Verantwortung Kernelement eines Unternehmens ist.“

Liz Mohn, stellvertretende Vorsitzende der Bertelsmann Stiftung, zeigt sich begeistert über die neue Preiskategorie: „Das gesellschaftliche Engagement von Unternehmen ist wichtiger Bestandteil einer funktionierenden sozialen Marktwirtschaft. Insbesondere das Handwerk und der Mittelstand als wirtschaftliches Rückgrat unserer Wirtschaft sind oft eng mit der Region und deren Menschen verbunden. Die junge Generation ist mit neuen gesellschaftlichen Herausforderungen konfrontiert, die auch mit neuen Technologien und Ideen adressiert werden. Ich freue mich darauf, diese innovativen und wegweisenden Ideen im Rahmen des Wettbewerbs auszeichnen zu können“.

Auch der Präsident des Zentralverbands des Deutschen Handwerks, Hans Peter Wollseifer, unterstreicht die Bedeutung des Wettbewerbs: „Gesellschaftliches Engagement und Handwerk gehen oft Hand in Hand. So trägt das Engagement zahlreicher Handwerksbetriebe für das Gemeinwesen erheblich dazu bei, dass Menschen in vielen ländlichen Regionen Vereine, Einrichtungen und ehrenamtliche Strukturen vorfinden, die ihnen eine Zukunftsperspektive geben. Um solche herausragenden gemeinwohlorientierten Projekte von Handwerksbetrieben öffentlich zu würdigen, unterstützt der Zentralverband des Deutschen Handwerks seit Jahren die Initiative der Bertelsmann Stiftung „Mein gutes Beispiel“.

Die Partner zeichnen Unternehmen in vier Kategorien aus:

1.    Engagierte Unternehmen (klein)
2.    Engagierte Unternehmen (groß)
Hier sind diejenigen kleinen und größeren Unternehmen aufgerufen, die mit Initiativen und Projekten über das Kerngeschäft hinaus einen gesellschaftlichen Mehrwert leisten.
3.    Engagiertes Handwerk: Das Handwerk ist stark regional verwurzelt und trägt somit einen Großteil zur regionalen Entwicklung bei, hier kann ein besonderer Mehrwert geschaffen werden.
4.    Jung und Innovativ: Wir suchen Start-ups, junge Gründer oder Nachfolger in Familienunternehmen, die neue Wege gehen und innovative Formen der Verantwortungsübernahme in Zeiten fortschreitender Globalisierung und Digitalisierung entwickeln.

Als wissenschaftlicher Partner ist mit Prof. Dr. Guido Möllering, Direktor des Reinhard-Mohn-Instituts für Unternehmensführung an der Universität Witten/Herdecke, ein anerkannter Fachmann der Jury beigetreten, der zur gesellschaftlichen Verantwortung von Unternehmen forscht. Er freut sich auf die neue Aufgabe: „Nicht Skandale, sondern positive Vorbilder wirken motivierend auf Führungskräfte und inspirieren zu eigenen Initiativen.“

Bewerbungen können über www.mein-gutes-beispiel.de eingereicht werden. Die Bewerbungsfrist endet am 31. Januar 2019!

Zusatzinformationen
Der Wettbewerb „Mein gutes Beispiel“ ist ein bundesweiter Preis für gesellschaftliches Engagement und Verantwortungsübernahme von Unternehmen. Er wird seit 2011 jährlich federführend von der Bertelsmann Stiftung durchgeführt, unterstützt von einer breiten Partnerstruktur. Mitmachen kann jedes Unternehmen, das sich gesellschaftlich engagiert – ob in einzelnen oder mehreren Projekten, Vereinen, Initiativen oder im Rahmen seiner Corporate Social Responsibility (CSR)-Aktivitäten. Im Mittelpunkt steht das gemeinsame Anpacken von Herausforderungen, besonderes Augenmerk gilt den Impulsen, die für Andere davon ausgehen können. Eine hochkarätig besetzte Jury unter anderem mit Liz Mohn, Hans-Peter Wollseifer, Sarna Röser und Prof. Dr. Guido Möllering wird die Gewinner auswählen. Die feierliche Preisverleihung findet am 15. Mai 2019 in der Bertelsmann Repräsentanz in Berlin statt.

Experte Bertelsmann Stiftung:   
Jakob Kunzlmann, Telefon: 0 52 41 81 81 337
E-Mail: jakob.kunzlmann(at)bertelsmann-stiftung.de

Über die Bertelsmann Stiftung: Menschen bewegen. Zukunft gestalten.
Die Bertelsmann Stiftung setzt sich für eine gerechte Teilhabe aller am gesellschaftlichen Leben ein. Sie will Bildung verbessern, Demokratie gestalten, Gesellschaft entwickeln, Gesundheit aktivieren, Kultur leben und Wirtschaft stärken. Durch ihr Engagement möchte sie alle Bürgerinnen und Bürger ermutigen, sich für das Gemeinwohl einzusetzen. Die gemeinnützige Stiftung wurde 1977 von Reinhard Mohn gegründet.
Weitere Informationen: www.bertelsmann-stiftung.de