16.07.2020

Sondergipfel zum nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen / „MFR schnell verabschieden und Programme unbürokratisch gestalten“

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Am 17. Juli 2020 treffen sich die europäischen Staats- und Regierungschefs zu einem Sondergipfel in Brüssel mit dem Ziel, eine Einigung über den nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR 2021-2027) zu erzielen. Dazu und zur Bedeutung der uneingeschränkten Fortführung vieler handwerksrelevanter Programme erklärt Holger Schwannecke, Generalsekretär des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):

„Die neue Finanzierungsperiode wird über weite Strecken durch den Wiederaufbau der Wirtschaft nach der Corona-Krise gekennzeichnet sein. Die Fortführung handwerksrelevanter Programme muss der zentralen Rolle des Handwerks gerecht werden, deren stabilisierende Wirkung in der Corona-Krise einmal mehr deutlich wurde.

Für KMU müssen in den relevanten Programmen wie Erasmus+ oder EFSI/InvestEU auch nach der Erholung weiterhin ausreichende Mittel zur Verfügung gestellt werden, damit ihre Erfolgsgeschichte fortgesetzt werden kann. Um ihre volle Wirkung entfalten zu können, müssen die Programme schnell verabschiedet und möglichst unbürokratisch gestaltet werden: Schlanke und verständliche Antragsverfahren, eine vereinfachte Berichterstattung und eine zielgruppenspezifische Ansprache sind dafür unerlässlich.“

Die ZDH-Stellungnahme zum nächsten Mehrjährigen Finanzrahmen (MFR 2021-2027) finden Sie hier.

ZDH-Stellungnahme

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