23.11.2020

Sächsisches Handwerk überzeugt mit hoher Qualität denkmalpflegerischer Leistungen

Blick aus dem Garten auf das Faktorenhaus C. W. Henke in der Hauptstraße 73 in Ebersbach-Neugersdorf.
2020 wurde das Faktorenhaus C. W. Henke in der Hauptstraße 73 in Ebersbach-Neugersdorf mit dem Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege ausgezeichnet.
Foto: Roland Rossner/Deutsche Stiftung Denkmalschutz

Im Wettbewerb „Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege 2020“ sind am 23. November 2020 die Preisträger aus Sachsen bekannt gegeben worden. Ausgezeichnet wurden 6 Denkmaleigentümer und 35 Handwerksbetriebe. Die Eigentümer hatten sich unter 48 Mitbewerbern um den Preis durchgesetzt. Mit den prämierten Denkmalen werden ausgewählte beteiligte Handwerksbetriebe ausgezeichnet. Von der hohen Qualität der denkmalpflegerischen Leistungen in Sachsen hatte sich die Jury, der auch der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) angehört, vor Ort ein Bild gemacht.

„Es freut mich, dass auch in Sachsen wieder so zahlreiche begabte Handwerkerinnen und Handwerker sowie engagierte Eigentümerinnen und Eigentümer ausgezeichnet werden können. Denkmalpflege ist für Handwerker ein spannendes Betätigungsfeld. Hier können sie die tradierten Handwerkstechniken anwenden. Damit sorgen sie gleichzeitig dafür, dass diese Techniken nicht verloren gehen und auch in Zukunft für die Restaurierung von Baudenkmalen zur Verfügung stehen“, betonte ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer.

Der Preiswettbewerb richtet sich an private Bauherren und qualifizierte Handwerksbetriebe, die gemeinsam bei der Erhaltung von Baudenkmalen Vorbildliches geleistet haben. Der Bundespreis für Handwerk in der Denkmalpflege wird seit 1994 gemeinsam vom ZDH und der Deutschen Stiftung Denkmalschutz jährlich in zwei Bundesländern ausgelobt. 2020 wurde der Preiswettbewerb in Sachsen und in Niedersachsen durchgeführt.