25.04.2016

Erbschaftssteuer: Handwerk fordert zügige Einigung

Eine verfassungsfeste und für die Wirtschaft tragfähige Lösung bei der Erbschaftssteuer forderte ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer beim diesjährigen ZDH-Steuerforum in Berlin: "Im Interesse der Rechtssicherheit der Unternehmen appellieren wir, nun zügig eine Einigung zu erreichen. Ein Verstreichenlassen der vom Bundesverfassungsgericht gesetzten Frist wäre auch ein fatales Signal an die Bürger."

"Was ist die schwarze Null wert?" Unter diesem Titel gab Bundesfinanzminister Dr. Wolfgang Schäuble einen Überblick über die Herausforderungen und Chancen in aktuellen steuerpolitischen Fragen. Dr. Norbert Walter Borjans, Minister für Finanzen des Landes Nordrhein-Westfalen, beschrieb die Rolle des Staates und die Wahrnehmung staatlicher Verantwortung. Er fand dabei Parallelen zum Handwerk und dessen gewichtiger Rolle für Wirtschaft und Gesellschaft. Auch mit dem Ziel eines ausgeglichenen Haushalts müsse die Handlungsfähigkeit des Staates durch ein angemessenes Verhältnis von Ausgaben und Einnahmen erhalten bleiben.

Gäste der anschließenden Diskussion waren Carsten Schneider, stellvertretender Vorsitzender der SPD-Fraktion im Bundestag, Kerstin Andreae, Stellvertretende Vorsitzende der Fraktion Bündnis 90/Die Grünen, Antje Tillmann, finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion sowie Peter Becker, Vorsitzender des ZDH-Ausschusses Steuer- und Finanzpolitik.   

v.l.: Peter Becker, Vorsitzender des ZDH-Ausschusses Steuer- und Finanzpolitik, Kerstin Andreae, Stellvertretende Vorsitzende der Bundestagsfraktion Bündnis 90/Die Grünen, Carsten Rotbarth, Leiter der ZDH-Abteilung Steuer- und Finanzpolitik, Antje Tillmann, Finanzpolitische Sprecherin der CDU/CSU-Bundestagsfraktion, Carsten Schneider, Stellvertretender Vorsitzender der SPD-Bundestagsfraktion