Elektromobilität - Handwerk setzt auf Zukunftstechnologie

Elektromobilität ist für Deutschland eine zentrale Zukunftstechnologie mit großen Potentialen für das Handwerk. Anlässlich seiner Teilnahme am Elektromobilitätsgipfel im Bundeskanzleramt erklärt Otto Kentzler, Präsident des Zentralverbandes des Deutschen Handwerks (ZDH):  

"Für das Handwerk ist es eine Selbstverständlichkeit, seine Innovationskraft und Leistungsfähigkeit in die Entwicklung und Einführung dieser wichtigen Technologie einzubringen.  

Nur mit dem mittelständischen Handwerk – insbesondere den Kraftfahrzeug- und Elektrohandwerken – kann die Technologie erfolgreich umgesetzt und flächendeckend den Verbrauchern zur Verfügung gestellt werden. Mit unseren Qualifikationen und Servicestrukturen können verbrauchernahe Angebote für Fahrzeugwartung und Ladeeinrichtungen geschaffen und die vielfältigen Möglichkeiten für die Integration neuer dezentraler Quellen der erneuerbaren Energien genutzt werden.  

Das Handwerk bereitet sich darauf vor, die Ausbildungsgänge in den betroffenen Gewerken anzupassen. So können wir die Potentiale der Elektromobilität für das Handwerk voll ausschöpfen und den Verbrauchern zukünftig die gewohnte Servicequalität bieten." 

Im Rahmen des Gipfels wurde unter Beisein von Bundeskanzlerin Dr. Angela Merkel, der Bundesminister Dr. Peter Ramsauer, Rainer Brüderle, Dr. Norbert Röttgen sowie der Bundesministerin Dr. Annette Schavan die Nationale Plattform Elektromobilität mit Vertretern aus Politik, Wirtschaft, Wissenschaft, Kommunen und Verbrauchern konstituiert. Der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH), der Zentralverband des Deutschen Kraftfahrzeuggewerbes (ZDK) und der Zentralverband der Deutschen Elektro- und Informationstechnischen Handwerke (ZVEH) sind in den wichtigen Arbeitsgruppen der Nationalen Plattform Elektromobilität vertreten.