21.03.2018

Handwerk begrüßt Ablehnung der Dienstleistungskarte im Binnenmarktausschuss

Foto: Adobe Stock/rh2010

Zum Abstimmungsergebnis im Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlaments über den Vorschlag zur Einführung einer elektronischen Dienstleistungskarte erklärt ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke:

„Die heutige Ablehnung der elektronischen Dienstleistungskarte durch den federführenden Binnenmarktausschuss des Europäischen Parlaments ist in der Sache völlig richtig. Das schafft mehr Akzeptanz für den EU-Binnenmarkt und ist ein klares Zeichen gegen die Einführung des Herkunftslandprinzips und die Schaffung unnötiger Doppelstrukturen.

Der europäische Binnenmarkt als zentraler Bestandteil der europäischen Einigung lebt von verständlichen und nachvollziehbaren Regelungen. Das sieht offenkundig auch die Mehrheit der Europaabgeordneten so. Weniger Bürokratie für Bürger und Betriebe sowie schlanke und leistungsfähige Verwaltungsstrukturen in den Mitgliedstaaten sind das Ergebnis der heutigen Abstimmung.

Das heutige Abstimmungsergebnis ist ein klares Signal an die EU-Kommission, ihren Vorschlag zurückzuziehen.“