04.05.2020

„Gerade in Krisenzeiten wiegen unverhältnismäßige und praxisferne Bürokratievorgaben für die Betriebe noch schwerer“

Foto: ZDH/Boris Trenkel

ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke äußert sich gegenüber dem Handelsblatt zur Datenschutz-Grundverordnung (DSGVO):

„Gerade in Krisenzeiten wiegen unverhältnismäßige und praxisferne Bürokratievorgaben für die Betriebe noch schwerer. Die allermeisten Handwerksbetriebe stellen kein relevantes Risiko für den Datenschutz dar. Es ist deshalb für unsere Handwerksbetriebe besonders bitter, dass die aktuell laufende Evaluierung der DSGVO offenbar nicht genutzt wird, um genau hier Entlastung zu schaffen. Ausgewogene und umsetzbare Vorschläge hat das Handwerk zu genüge unterbreitet: von einer konsequenten Befreiung von Dokumentationspflichten über eine praxisnahe Gestaltung der Information von Kunden bis zur Beschränkung der Bestellpflicht eines Datenschutzbeauftragten auf risikoreiche Unternehmen. Die Europäische Kommission und die Bundesregierung sind gefordert, die in ihre Zuständigkeit fallenden Maßnahmen schnell und konsequent umzusetzen.“

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