04.04.2019

"Das Handwerk dringt auf eine rasche Verabschiedung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes"

Portraitfoto von ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer.
Foto: Boris Trenkel

ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer fordert in einem Statement für den Tagesspiegel, dass der vorliegende Entwurf für ein Fachkräfteeinwanderungsgesetz endlich verabschiedet wird. Auszüge des Statements sind am 4. April erschienen.  

"Vor zweieinhalb Wochen beim Spitzengespräch der deutschen Wirtschaft mit der Bundeskanzlerin auf der Internationalen Handwerksmesse galt noch, dass das Gesetz zügig kommen soll. Jetzt aber liegt die Initiative für das Einwanderungsgesetz erst einmal auf Eis. Das untergräbt Vertrauen in die Politik. Das Handwerk dringt auf eine rasche Verabschiedung des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes, und zwar in der bereits vorliegenden Entwurfsfassung. Für das Handwerk ist entscheidend, die Zuwanderung beruflich qualifizierter Fachkräfte deutlich zu erleichtern. Der Entwurf des Fachkräfteeinwanderungsgesetzes sieht das vor, weshalb für uns auch wichtig ist, dass er im weiteren parlamentarischen Verfahren nicht verwässert wird. Zu einer solchen Verwässerung darf es nicht kommen, auch weil das demotivierend und enttäuschend für unsere Betriebe wäre, die sich vorbildlich der schwierigen Integrationsaufgabe angenommen haben." 

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