02.09.2019

ZDH-Präsident Wollseifer zum Klimakabinett

Foto: ZDH / Boris Trenkel

Gegenüber der „Welt“ formuliert ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer Forderungen und Einschätzungen des ZDH hinsichtlich anstehender Entscheidungen des „Klimakabinetts“. Hier finden Sie das vollständige Zitat, das dem am 31. August 2019 erschienenen Beitrag zugrunde liegt:

„Unsere große Sorge im Handwerk ist, dass die schon bisher kaum noch steuerbare Komplexität der Energiewende- und Klimapolitik durch zusätzliche Regulierungen und weiteren Instrumenten-Aktionismus noch größer, damit noch störanfälliger und teurer wird. Das dann noch mit einer CO2-Steuer 'anzureichern', würde mehr schaden denn nützen! Notwendig ist stattdessen ein grundsätzlicher Stilwandel in der Energie- und Klimapolitik: Man sollte sich darauf rückbesinnen, dass Innovationswettbewerb das wirksamste Verfahren ist, um klimapolitisch effektive und wirtschaftlich effiziente Ansätze zu identifizieren, mit denen eine Treibhausgasreduktion erreicht werden kann. So etwas wäre durch einen CO2-Zertifikatehandel erreichbar. Ganz entscheidend ist, auf marktwirtschaftliche Anreizmechanismen und kluge Förderimpulse zu setzen, statt auf Ordnungsrecht und Strafsteuern. Deshalb muss die steuerliche Förderung der energetischen Gebäudesanierung jetzt auch kommen. Zu Recht erwarten unsere Betriebe zudem Entlastungen bei den Energiekosten.“