19.04.2017

Deutsch-Französischer Austausch im Haus des Deutschen Handwerks

Deutsch-Französischer Austausch: ZDH-Leitung in Brüssel Karin Rögge (von links), ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer, CGPME-Präsident François Asselin, ZDH-Generalsekretär Holger Schwannecke, CPME–Leitung Europapolitik Béatrice Brisson und CPME-Vizepräsident Alban Maggiar. (CPME- Vizepräsident

Spitzenvertreter des Zentralverbands des Deutschen Handwerks und der französischen Organisation CPME haben sich in Berlin getroffen, um über die Situation von kleinen und mittleren Unternehmen (KMU) in Deutschland und Frankreich zu sprechen. Die CPME (Confédération des petites et moyennes entreprises) vertritt die Interessen von 1,6 Millionen kleinen und mittleren Unternehmen aus Industrie, Handel und Handwerk in Frankreich, der ZDH steht für eine Million Handwerksbetriebe in Deutschland.

"Aufgrund der engen Handelsbeziehungen mit Frankreich haben wir natürlich viele gemeinsame Interessen und pflegen einen regelmäßigen Austausch", sagt Handwerkspräsident Hans Peter Wollseifer. "Auf der anderen Seite sind unsere Volkswirtschaften auch unterschiedlich. In Deutschland gibt es neben den großen Konzernen den weltweit erfolgreichen Mittelstand."

Neben Themen, wie der Digitalisierung oder dem Brexit, kam auch das umstrittene EU-Dienstleistungspaket zur Sprache. "Wir ziehen hier an einem Strang", so Hans Peter Wollseifer. "Auch in Frankreich wächst der Widerstand gegen die Dienstleistungskarte, ebenso in Österreich. Wir stehen mit unseren europäischen Partnerverbänden im engen Kontakt und sind zuversichtlich, dass das EU-Dienstleistungspaket in seiner jetzigen Form nicht kommen wird."