09.05.2016

3+2-Formel ins Gesetz

"Handwerksbetriebe brauchen zügig die gesetzliche Verankerung eines rechtssicheren Aufenthalts für Flüchtlinge in Ausbildung", so ZDH-Präsident Hans Peter Wollseifer in einem Statement für die Leipziger Volkszeitung. (06.05.2016).

"Integration fußt auf Qualifikation. Flüchtlinge mit sicherer Bleibeperspektive brauchen umgehende Sprachförderung und abschlussorientierte Qualifizierungsmaßnahmen. Im Handwerk läuft dazu gerade unsere Qualifizierungsinitiative für junge Flüchtlinge an, die wir gemeinsam mit dem Bildungsministerium und der Bundesagentur für Arbeit auf den Weg gebracht haben. In unseren rund 500 Bildungsstätten zeigen wir den jungen Menschen die Vielfalt der Berufe im Handwerk auf, bereiten sie auf eine Ausbildung vor und vermitteln sie an die vielen Betriebe, die bereit sind, sich in diesem Bereich zu engagieren. Für diese Betriebe sollte die lange geforderte und bereits angedachte Schaffung eines rechtssicheren Aufenthalts für Flüchtlinge in Ausbildung (3+2-Formel) nun zügig gesetzlich verankert werden."