Deutsches Handwerksinstitut e.V. (D H I)

Das D H I beschäftigt sich als eine zentrale Forschungseinrichtung des Handwerks schwerpunktmäßig mit einem breiten Spektrum an Themen (Fragen des Technologietransfers, der Volks- und Betriebswirtschaft, des Managements, des demografischen Wandels, der Berufsaus- und -weiterbildung sowie des Handwerksrechts).

Die konkreten Themen und Projekte beruhen auf Vorschlägen der Handwerkskammern, handwerklichen Fachverbände, des Deutschen Handwerkskammertags (DHKT) sowie den Wirtschaftsministerien des Bundes und der Länder. Sie werden im 2-Jahres-Turnus festgelegt und in einem Forschungs- und Arbeitsprogramm (FuA) zusammengefasst.

Das D H I tritt als Dachorganisation für fünf regional verteilte Forschungsinstitute auf. Die Koordinierung der Abläufe innerhalb dieser Organisation obliegt der zentralen Geschäftsstelle in Berlin, die im Haus des Deutschen Handwerks ansässig ist.

Es wurde 1929 gegründet, um die zumeist nur für größere wirtschaftliche Unternehmen vorliegenden wissenschaftlichen Erkenntnisse auch für die handwerkliche Praxis nutzbar zu machen.

Die Finanzierung erfolgt aus Zuwendungen des Bundesministeriums für Wirtschaft und Energie (BMWi) auf Grund eines Beschlusses des Deutschen Bundestages, der Wirtschaftsministerien der Länder sowie des DHKT. Die Administration der Zuwendungen des BMWi erfolgt durch das Bundesamt für Wirtschaft und Ausfuhrkontrolle (BAFA). Über diese institutionelle Förderung hinaus werden zahlreiche Projekte eingeworben und über Drittmittel finanziert. 

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