Presse

Neben der verbandsspezifischen Pressearbeit, die auf den jeweiligen Seiten der Mitglieder der Arbeitsgemeinschaft der Lebensmittelhandwerke abrufbar ist, führt das Deutsche Lebensmittelhandwerk auch gemeinsame Pressekonferenzen durch bzw. veröffentlicht grundlegende Positionierungen.

Pressekonferenz am 09.03.2017, München

Auch in diesem Jahr diskutierten die Vertreter der AG Lebensmittelhandwerk im Rahmen der Internationalen Handwerksmesse (IHM) 2017 in München mit zahlreichen Pressevertretern aktuelle, das Lebensmittelhandwerk bewegende Themen.

Den Fragen der Journalisten stellten sich dabei: Herbert Dohrmann, Präsident Deutscher Fleischer-Verband und Sprecher der AG Lebensmittelhandwerk, Michael Wippler, Präsident Zentralverband des Deutschen Bäckerhandwerks, Gerhard Schenk, Präsident Deutscher Konditorenbund, Detlef Projahn, Präsident Private Brauereien Deutschland sowie Stefan Blum, Vorsitzender des Verbandes Bayerischer Handelsmühlen.

In Anlehnung an das Motto der IHM fand die Pressekonferenz unter dem Titel "Lebensmittelhandwerk - Das Original" statt und wurde von Karl-Sebastian Schulte, Geschäftsführer im Zentralverband des Deutschen Handwerks, moderiert.

Im Fokus der Diskussionen stand die Diskrepanz zwischen Politikerreden und Politikerhandeln, was mit diversen Beispielen unterlegt wurde. Die aufbereiteten Themen stehen im Downloadbereich zur Verfügung.

AG Lebensmittelhandwerk; PK 09.03.2017, München (IHM)

Zu den Unterlagen

Politikerreden vs. Politikerhandeln
(PDF)
AG der Lebensmittelhandwerke


Regionalität neu denken
(PDF)
AG der Lebensmittelhandwerke


Maßnahmen gegen den Fachkräftemangel
(PDF)
AG der Lebensmittelhandwerke


Probleme mit dem Verpackungsgesetz
(PDF)
AG der Lebensmittelhandwerke


Daten und Fakten
(PDF)
AG der Lebensmittelhandwerke


Unternehmersein in ländlichen Räumen - Herausforderung für Handwerker und Landwirte

Öffentliche Podiumsdiskussion am 24.01.2017, auf der Internationalen Grünen Woche

Landwirtschaft und Handwerk sind im ländlichen Raum tief verwurzelt, sichern Arbeits- und Ausbildungsplätze und nehmen ihre Verantwortung als Nahversorger ernst. Sie stehen für transparentes Handeln und Tun sowie für Heimat und Genuss ihrer erzeugten hochwertigen Lebensmittel. Damit sind beide Wirtschaftsbereiche der Inbegriff für Regionalität und Nachhaltigkeit. Begriffe, die in politischen Diskussionen gern genutzt werden. In diesen Diskussionen geht man jedoch viel zu oft von Strukturen aus, die zwar wünschenswert sind, in der Form aber kaum noch existieren. Geschuldet ist dies politischen Diskussionen, in denen zwar Wissenschaftler gehört, Praktiker aber nicht ausreichend berücksichtigt werden. Im Ergebnis führt dies zu politischen Entscheidungen, die den verbliebenen regionalen Produzenten immer mehr Bürokratie verordnen und notwendige Infrastrukturmaßnahmen nicht mit der gebotenen Konsequenz umsetzen.

Das sind Ergebnisse einer Podiumsdiskussion, die der Zentralverband des Deutschen Handwerks (ZDH) und der Deutsche Bauernverband (DBV) auf der Internationalen Grünen Woche am 24. Januar auf dem Erlebnisbauernhof veranstalteten. Teilnehmer der Diskussion waren der Präsident des Deutschen Fleischer-Verbandes und Sprecher der Arbeitsgemeinschaft Lebensmittelhandwerk, Herbert Dohrmann, der Präsident des Deutschen Konditorenbundes und Beauftragter des ZDH-Präsidiums für ländliche Räume, Gerhard Schenk, der Präsident des Bauern- und Winzerverbandes Rheinland-Pfalz-Süd, Eberhard Hartelt, der Stellvertretende Generalsekretär des Deutschen Bauernverbandes, Gerald Dohme, sowie Frau Felixberger als Moderatorin der Veranstaltung.

Die Politik muss dringend nachsteuern, um ländliche Räume wieder attraktiver zu gestalten. So braucht es Ärzte, Schulen und Kindergärten, damit junge Familien im ländlichen Raum bleiben oder ihn für sich entdecken. Aber auch schnelles Internet ist eine entscheidende Voraussetzung für die Lebensqualität. Schnelles Internet ist aber vor allem auch eine Grundlage für den wirtschaftlichen Erfolg der Unternehmen und eine nachhaltige Sicherung der Fachkräfteversorgung. Diskussionswürdig ist auch die Ansiedlung von Einkaufszentren auf der "Grünen Wiese", die die bestehenden Nahversorger in Existenznöte bringt, wobei anschließend das Wegbrechen regionaler Strukturen bemängelt wird.

Gerade im ländlichen Raum ist es aber auch notwendig, bestehende Fördermittel so zu kanalisieren, dass sie auch bei den kleinen Betrieben des Lebensmittelhandwerks ankommen. Das ist bisher noch nicht ausreichend der Fall. Zudem müssen die Möglichkeiten der Inanspruchnahme niederschwellig ausgestaltet sein, damit auch Betriebe mit nur wenigen Mitarbeitern in die Lage versetzt werden die Anträge erfolgversprechend auszufüllen.

Archiv

20162015 / 2014 / 2013

Grundsatzpositionen der Arbeitsgemeinschaft der Lebensmittelhandwerke

Mit der Gründung der Arbeitsgemeinschaft haben sich die Fachverbände des Lebensmittelhandwerks auf grundsätzliche Zielsetzungen bei einzelnen Themen verständigt.

Im Positionspapier, das wir nachfolgend zum Download bereitstellen, sind insbesondere folgende Kernthemen enthalten:

• Verantwortung für nachhaltige Entwicklung der Regionen
• Verbraucherschutz durch Qualität der Produkte
• Bezahlbare Energie- und Rohstoffpreise

Grundsatzposition AG Lebensmittelhandwerke

Ihre Ansprechpartnerin

Ute Pesch
Sekretariat


Das Deutsche Lebensmittelhandwerk
Mohrenstr. 20/21
10117 Berlin
Tel.: 030 - 206 19 - 262
Fax: 030 - 206 19 - 59262
info(at)lebensmittelhandwerke.de
www.lebensmittelhandwerke.de

Aktuelle Themen

Überblick zu aktuellen Rechtssetzungsverfahren auf nationaler und europäscher Ebene, die Auswirkungen auf das Lebensmittelhandwerk haben. mehr...

Mitgliedschaften

Auf nationaler bzw. europäischer Ebene gibt es zahlreiche Initiativen bzw. Gremien, deren Arbeit Auswirkung auf die Betriebe des Lebensmittelhandwerks haben. mehr...